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Dienstag, 10. November 2020

Film-Ecke #2 April bis August 2020

Film-Ecke #2 April bis August 2020


Eigentlich hatte ich mir schon sehr lange vorgenommen mal über die Filme und Serien zu berichten, die ich so gesehen habe. Nun komme ich allen Ernstes erst am Ende des Jahres dazu. Daher werden wohl einige Eindrücke mittlerweile etwas ungenau und verschwommen sein.




April


Die Coal Valley Saga - Staffel 1

Netflix; historische Serie; 3,0/5


Naja, es war ziemlich altbacken, aber zu der Zeit war es irgendwie das was ich brauchte. Wirklich empfehlen würde ich es nicht.



Mai


Die Eiskönigin #2

BluRay; Animierter Film; 4,0/5


An den ersten Teil kommt dieser nicht heran, aber er war trotzdem wieder sehr schön.



Juni


Atypical Staffel 2

Netflix; Teenie-Drama; 5,0/5


Dies ist eine der besten Serien, die ich je gesehen habe. Teil 2 ist genauso gut wie Teil 1. Es geht hier um einen jungendlichen Autisten. In Staffel 2 kommt er nun auf eine Uni und muss sich langsam abnabeln von seiner Familie oder auch nicht. Auch seine Schwester muss wieder einiges durchleben und die Eltern auch. Die Serie hat unglaublich viel Tiefe und ist trotzdem witzig und unterhaltsam. Eine richtig tolle Mischung.



Die Wilden Hühner und das Leben

Netflix; Kinderfilm/Buchverfilmung; 4,0/5


Den Film habe ich schon einmal vor Jahren gesehen und er war wieder sehr unterhaltsam, auch wenn ich nicht zur Zielgruppe gehöre. Ich hatte vor langer Zeit die Bücher gelesen und daher spricht es mich wohl so an.



Feel the Beat

Netflix; Komödie; 2,0/5


Eine total aufgesetzte Handlung mit unsympathischen Charakteren. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.




Juli



365 Tage

Netflix; Erotikfilm; 4,0/5


Dieser erotische Film war interessant. Die Handlung war wirklich irgendwie mitreißend. Eine Frau wird von einem ziemlich arroganten Mafioso festgehalten. Warum will ich hier nicht verraten. Auf jeden Fall war es unglaublich erotisch und das Ende war heftig.


August


Artemis Fowl

Disney+; Kinder/Jugendfilm/Buchverfilmung; 3,0/5


Ich habe die ersten Bände der Buchreihe vor einigen Jahren gelesen und gemocht. Daher habe ich mich sehr auf diesen Film gefreut. Leider wurde ich dann enttäuscht. Die Genialität von Artemis kommt hier irgendwie nicht so ganz rüber und Butler gefiel mir im Film auch nicht.



Kennt ihr auch was davon? Falls ja, wie hat es euch gefallen?

Liebe Grüße
Sunny

 

Montag, 9. November 2020

Film-Ecke #1 Januar bis März 2020

Film-Eck#1 - Januar bis März 2020


Eigentlich hatte ich mir schon sehr lange vorgenommen mal über die Filme und Serien zu berichten, die ich so gesehen habe. Nun komme ich allen Ernstes erst am Ende des Jahres dazu. Daher werden wohl einige Eindrücke mittlerweile etwas ungenau und verschwommen sein.



Januar


Chilling Adventure of Sabrina Staffel 2

Netflix; Horror-Jugend-Serie; 3,4/5

Hier hat mich im Vorjahr die erste Staffel sehr gepackt, obwohl ich eigentlich etwas ganz anderes erwartet hatte. Eigentlich mag ich solche in Richtung Horror und Gewalt gehende Serien nicht. Hier war ich aber so angefixt und alles war so spannend, dass ich nicht aufhören konnte.



Club der roten Bänder Staffel 1 (re-watch)

Club der roten Bänder Staffel 2

Blu-ray; Jugend-Serie; 5+/5


Dies ist eine meiner absoluten Lieblingsserien. Und das obwohl es eine deutsche Verfilmung ist. Das merkt man dem ganzen nicht an und die Schauspieler spielen ihre Rollen großartig. Auch wenn das Thema Krebs und andere ernste Erkrankungen ein sehr hartes Thema sind und ich mich eigentlich nur sehr ungern damit beschäftige, so wurde es in der Reihe aber mit so viel Herz, Humor und trotzdem Ernsthaftigkeit umgesetzt, dass es mich echt berührt hat. Hier kann ich eine absolute Empfehlung aussprechen und ich habe mir die Serie als Blu-ray zugelegt




Cinderella Story – Der Weihnachtspunsch

Netflix; Weihnachtsfilm; 2,4/5


Ehrlich gesagt habe ich da kaum noch Erinnerungen dran. Es war wohl sehr kitschig und die Schauspieler waren auch nicht so toll.

 

 


Was Mädchen wollen

Netflix; Jugendfilm; 4,6/5


Also der Jugendfilm hat mich echt überrascht. Klar war da viel Klischee, aber auch viel Humor. Es war „Plötzlich Prinzessin“ sehr ähnlich und das hat mich damals sehr gut unterhalten. Hier geht es um ein Mädchen, dass ihren Vater nie kennengelernt hat und dann mit 17 Jahren sich auf den Weg macht ihn zu finden. Er ist ein britischer Aristokrat und sie ist weltoffenes, lustiges, selbstbewusstes Mädchen. Da prallen Welten zusammen und an dem Vater hängt auch noch mehr Familie. Ich fand es sehr unterhaltsam.



Sex Education Staffel 2

Netflix, Jugend-Serie; 5,0/5


Diese Serie ist unglaublich witzig und unterhaltsam. Die Charaktere sind herrlich individuell und die Inhalte der Serie nicht so oberflächlich, wie der Titel es suggeriert. Ehrlich gesagt werden sogar recht ernste und wichtige Themen bearbeitet.




Die verlorene Tochter

TV; Thriller; 4,0/5


Dieser Film wurde in mehreren Teil im TV übertragen. Die Kritiken waren glaube ich schlecht, aber ich muss sagen, dass mich das ganze total gefesselt hat. Es war super spannend und ich habe mitgefiebert, wer aus der Familie und dem Umfeld wie genau in diese Story reinpasst. Man wurde oft auf falsche Fährten geführt, da die Protagonistin sich nicht richtig erinnern kann und man daher auch als Zuschauer immer nur Bruchstücke sieht.



Die Erde bei Nacht

Netflix; Dokumentation; 4,0/5


Eine wirklich schöne Natur-Dokumentation. 

 



Flugmodus

Netflix 2,0/5


Der Film war total überzogen. Eine Teenagerin, die ihr ganzes Leben filmt und nichts ernst nimmt, wird zu ihrem Großvater auf Land geschickt. Ohne Netz soll sie da dann klar kommen. An sich wäre das ne tolle Idee, um einen unterhaltsamen und leicht tiefsinnigen Film draus zu machen. Leider ist dies nicht der Fall. Das Mädel bleibt weiterhin strohdumm und total anstrengend.




Februar



Sabrina Staffel 3

Netflix; Horror-Jugend-Serie; 3,4/5


Wie oben schon erklärt, hat mich eh gewundert, dass mich diese Horror-Serie gefällt. Leider wurde es mit jeder Staffel kühler, grausamer und eben nicht mehr so mein Fall. Aufhören konnte ich trotzdem nicht.



Die Wolfgäng

Kino; Buchverfilmung; Kinderfilm; 3,6/5


Die Wolfgäng ist eines meiner liebsten Kinderbuchserien. Ich bin ja ein großer Wolfgang Hohlbeinfan. Als ich dann sah, dass das ganze verfilmt wurde, musste ich ins Kino auch wenn es ein Kinderfilm ist. Gut, dass ich in meinem Freundeskreis genug Leute mit Kindern haben, die dann auch bei sowas mit ins Kino kommen.

Allerdings muss ich schon sagen, dass dies kein kino-würdiger Film ist. Er war ein typischer Kinderfilm, den man sich Sonntag oder in den Ferien im Fernsehen ansieht, aber nicht mehr. Alles war ziemlich überspitzt, was mir aber schon klar war, da auch die Bücher so geschrieben waren. Allerdings sind die Bücher deutlich besser.



Abenteuer Nordsee

Netflix; Dokumentation; 3,6/5


Die Dokureihe war sehr gut, aber kam an andere Produktionen nicht ran. Trotzdem war sie sehr mitreißend und interessant. Man lernt einiges bei dieser Dokumentation.

 



72 gefährliche Tiere Asiens

Netflix; Dokumentation; 4,6/5


Wow, ich muss sagen, dass diese Reihe mich echt gepackt hat. Alles wirkt sehr real und so wird man richtig mit reingerissen. Es gibt viele erschreckende Szenen und manchmal bekommt man sogar das Gefühl von Urangst bei bestimmten Szenen. Man lernt einiges bei dieser Dokumentation.

 



Goblin Slayer (Folge 1-2)

Netflix; Anime; 4,0/5


Hier habe ich nach Folge 2 aufgehört zu schauen, weil ich erst die Manga-Reihe weiterlesen möchte. Ansonsten mag ich die Story sehr. Teilweise ist sie zwar ganz schön heftig, aber sie hat für einen Anime auch Tiefe und konnte mich so begeistern.



März

 


PS I still love you

Netflix; Jugendfilm/Buchverfilmung;4,0/5


Der erste Teil hat mir sehr, sehr gut gefallen. An den kam Band 2 einfach nicht mehr heran. Trotzdem hat es mich wieder sehr gut unterhalten. Ich mag die Schauspieler total und ich finde sie spielen wirklich sehr, sehr gut.



Ragnarök Staffel 1

Netflix 3,4/5


Ich konnte nicht aufhören hinzusehen, obwohl ich ihn schauspielerisch echt schlecht fand. Alles war so schrecklich kühl, emotionslos und die ganze kalte Stimmung. Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum es mich so gefesselt hat, aber ich denke ich wollte wissen was hinter den beiden 'Parteien' steckt.




Isi & Osi

Netflix 4,0/5


Das war mal eine Überraschung. Der Film war echt gut gespielt und hat mich sehr gut unterhalten. Es geht hier um einen Boxer, der mehr schlecht als recht durchs leben kommt und ein Mädchen, dass sich von den Zwängen ihrer Familie befreien will.




Kennt ihr auch was davon? Falls ja, wie hat es euch gefallen?

Liebe Grüße
Sunny


 

Sonntag, 17. Februar 2019

Kurzreviews Februar 2019 #KW7

Kurzreviews Februar 2019 #KW7

Diese Woche habe ich relativ viel gelesen, aber nicht beendet. Es sind gerademal 2 Mangas geworden und die waren sehr mittelmäßig. Aber ich war noch im Kino und habe „Drachenzähmen leicht gemacht 3“ gesehen. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Woche, auch wenn die Mangas eher lahm waren. Das Buch an dem ich lese und es noch nicht beendet habe, hält mich aber wirklich bei guter Laune. ("Unland" Antje Wagner)

Ichigo Takano „Dreamin' Sun“ (#1)
Manga, Romance, 170 Seiten, CarlsenManga, Okt.18 Arvelle 3,49€

Bei dem Manga fand ich das Cover einfach mega süß und ich hatte einige gute Reviews dazu gehört. Mich konnte es aber leider gar nicht begeistern.
Die Story wirkte auf mich mega dumm und langweilig. Ich habe dann aber der Hälfte Seiten übersprungen, weil ich mich nicht zwingen konnte den Manga wirklich intensiv zu lesen. Der Humor lag mir überhaupt nicht und das ist dann auch schon ein K.O. Kriterium gewesen. Ich fand es einfach sowohl von der Story als auch von den Zeichnungen her albern. Außerdem wurde dem Leser wirklich alles in Dialogen vorgeklatscht. Keine Finesse. Kein Hineinfühlen, Mitfiebern oder Raten. Es war langweilig.
Vom Zeichenstil hatte ich mir sehr viel versprochen, weil das Cover so süß ist. Allerdings wechseln sich im Manga wirklich süße Zeichnungen mit echt schlechten, verschrobenen Zeichnungen ab.
Die Reihe werde ich natürlich nicht weiterverfolgen und die Mangaka ist für mich auch abgehakt.

Zeichenstil 2,6/5
(teils sehr süß, teils grauenhaft verschroben)
Story 2 ,0/5
(langweilig; alles wird dem Leser vorgesetzt)
Charaktere 1,6/5
(einfach nur merkwürdig)
Gesamt 2,0/5
(absolut nichts für mich)


Boichi „Origin“ (#1)
Manga, Action, 195 Seiten, Egmont Manga, 30.10.2019 Amazon 7,50€

Da ich in letzter Zeit nur Pech hatte mit meinen Mangas, nahm ich diesen Manga zur Hand. Ich liebe ja die Sun-Ken-Rock Reihe des Mangaka und dachte, dass das dann hier nicht schlecht sein kann. Tja, leider hat es mich auch nicht begeistern können. Vor allem weil der Humor hier komplett fehlte. Es erinnert mehr an die Walkman-Reihe und die hat mir auch nicht so gefallen.
Es war extrem actionlastig. An sich fand ich die Idee mit den Robotern super, aber alles bliebt sehr oberflächlich und kühl. Das liegt mir leider gar nicht.
Der Zeichenstil war aber wieder einsame Spitzenklasse. Es gibt kaum einen Zeichenstil im Action und Comedybereich, der mir mehr gefällt. Es ist unglaublich intensiv, kontrastreich und detailreich.
Trotzdem hat mich die Story nicht eingefangen und so werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen.
Meine KurzReview findet ihr HIER!


Zeichenstil 5+/5
(großartig, detailreich, nachvollziehbare Actionszenen)
Story 3 ,0/5
(an sich interessant, aber zu kühl und oberflächlich umgesetzt)
Charaktere 2/5
(oberflächlich, konnten mich nicht überzeugen)
Gesamt 3,0/5
(ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen)


Drachenzähmen leicht gemacht 3 – Die geheime Welt
animierter Film, Kino

Ich mochte Teil 1 und Teil 2 sehr. Gerade den ersten Teil fand ich unglaublich emotional und ansprechend. Ohnezahns Mimik und Gestik war auch in diesem Teil wieder unglaublich witzig und aussagekräftig. Die Verbindung zischen Ohnezahn und Hicks nimmt hier eine neue Entwicklung. Das Thema Liebe steht für beide dieses Mal im Vordergrund. Aber auch Hicks neue Position als Häuptling des Dorfes und damit einhergehende sehr wichtige Entscheidungen spielen eine große Rolle. Ein Drachenjäger sorgt für einiges an Düsternis und Spannung. Tja, und es war auch tatsächlich an einigen Stellen sehr traurig. So traurig, dass bei einigen Menschen Tränen flossen.
Wenn ein animierter Film so etwas schafft, ist er für mich ein Meisterwerk. Auch wenn er an Teil nicht heranreicht, war er ein absoluter Augenschmaus und gute Unterhaltung.

Charaktere 5,0/5
(sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere sind sehr individuell)
Animationen 5,0/5
(Gerade die Mimik und Gestik der Drachen ist der Hammer)
3D Effekte 2,0/5
(In dem Punkt konnte mich der Film gar nicht begeistern)
Story 4,0/5
(etwas kitschig aber unterhaltsam)
Gesamt 4,4/5
(alles in allem reicht er an Teil 1 nicht ran, aber ich wurde sehr gut unterhalten)

Sonntag, 6. Januar 2019

KurzReviews Januar #1

Alina Bronsky „Spiegelkind“ (Spiegelkind #1)
Hörbuch, 350 Minuten, Jugendbuch

Das System in dem Juli, die Hauptprotagonistin, lebt strebt ebenfalls auf Perfektion und die Abgrenzung von allem was nicht als Normal angesehen wird. Es leben neben den Normalen auch noch Freaks und Pheen in dem System. Freaks leben einfach so wie sie wollen, sind Freidenker und lassen sich nicht einengen. Sie leben in anderen Bezirken, aber ansonsten noch innerhalb des Systems. Pheen dagegen sind magische Wesen, die gefürchtet werden und als abstoßend und verachtenswürdig angesehen werden. Warum dies so ist, müsst ihr selbst lesen. Auf jeden Fall machen sie den Fantasyanteil der Geschichte aus, der nicht sehr hoch ist. Der dystopische Inhalt ist deutlich im Vordergrund. Man ist am Anfang genauso unwissend wie Juli, die Hauptprotagonistin, die von ihrer Mutter und ihrem Vater die ganze Zeit in eine Art Unwissenheitsschutzschild gehüllt wurde. Das war ein Teil, der etwas unglaubwürdig wirkte, da Juliane wirklich schrecklich unwissend war und plötzlich nach dem Verschwinden ihrer Mutter bemerkte, dass es noch andere Wesen außer Menschen gab, obwohl anscheinend jeder andere davon schon lange wusste. Nach und nach findet man dann mit ihr heraus, was es mit dem Verschwinden der Mutter auf sich hat und wie sich das System aufbaut. Richtig packend wird die Handlung dann durch Julis Freunde und ihre langsame Entwicklung, die sich durch den Roman zieht.
Ich habe das Buch nun zum zweiten mal gehört, da ich vorhabe demnächst Band 2 der Reihe zu lesen. Ich war überrascht, dass ich kaum noch etwas davon im Gedächtnis hatte, obwohl es erst etwa 5 Jahre her ist, dass ich Band 1 zum ersten mal gehört hatte.
Das zweite Hören, war nicht mehr ganz so mitreißend wie das Erste. Vielleicht liegt es daran, dass ich nun deutlich älter bin, aber auf mich wirkte das Buch jetzt stark wie ein Kinderbuch und nicht wie ein Jugendbuch. Die Handlung hat mich nicht mehr so gepackt, aber ich möchte trotzdem Band 2 demnächst lesen.

Grundidee 4,0/5
Schreibstil 3,5/5
Unterhaltswert 3,5/5
Spannung 3,0/5
Emotionen 3,0/5
Charaktere 4,0/5
Gesamt 3,6/5



Loki Renard „The Barbarian Pet“
engl. Ebook, 98 Seiten, Erotik/Historisch, 3,95€ Amazon

Das Ebook habe ich vor einiger Zeit auf Amazon entdeckt, die Leseprobe gelesen und mir gleich das Ebook gekauft. Die Leseprobe war einfach so interessant. Eine junge Frau wird gefangen genommen und wehrt sich gegen die Übermacht und Arroganz der Männer. Der König dieser männer findet gefallen an ihrer Widerspenstigkeit und ein Katz und Mausspiel beginnt. Bis dahin klang alles interessant. Leider reihte sich danach eine erotische Szenen an die andere.
Das bisschen Handlung, was es drum herum gibt, wird durch ständiges Einwerfen von sexuellen Anspielungen gespickt. Die Prota wird zwar als willensstark bezeichnet, aber es kommt im Text gar nicht so rüber. Sie lässt diesen König einfach alles mit sich machen und wenn sie mal Widerstand zeigt, dann weiß er natürlich genau wie er sie berühren muss, damit sie ihren Widerstand 'vergisst'.
Ich habe durchaus schon viel schlimmere Ebooks gelesen, aber ich habe hier fast 4 Euro für ausgegeben und das war es absolut nicht wert. Als kostenloses Ebook wäre es gutes Mittelmaß, aber so kann ich nicht mehr als 2 Sterne geben. Wenigstens war es nicht billig vom Schreibstil her.


Schreibstil 3,0/5
Handlung 1,6/5
Emotionen 1,0/5
Gesamt 2,0/5

Lilah Torrance „Seven Lion Shifter: Alexandria“
engl. Ebook, 20 Seiten, Romantasy, 0€ Amazon

Das war einfach nichts außer PWP. Hier gibt es nichts was nicht mit Sex zu tun hat und dann ist es auch noch billig geschrieben. Es beginnt bereits im ersten Satz mit der ersten Sexszene. Und hier spreche ich nicht von Frau und Mann, sondern zwischen Frau und irgendwas zwischen Mensch und Tier. Und wenn das nicht merkwürdig genug war, so wird schnell klar, dass die Frau es nicht nur mit einem von ihnen zu tun bekommt. Gott, dass war einfach so billig. Vor allem die Gedanken dieser Frau war so dumm und einfältig. Auch der Versuch der Autorin dem ersten 'Partner' eine angebliche Zuneigung zur Protagonistin anzudichten, war überhaupt nicht überzeugend und stieß mich nur ab.
Das Ebook bekommt 1 Stern von mir, weil ich keine 0 Sterne vergeben kann.

Schreibstil 1,0/5
Handlung 1,0/5
Emotionen 1,0/5
Gesamt 1,0/5


Inio Asano „Dead Dead Demon's Dededede Destruction“ (#1)
Manga, 200 Seiten, Mystery 15+, 3,69€ Rebuy

Der Manga hat mir leider überhaupt nicht gefallen.
Das Einzige was ich wirklich richtig gut an dem Manga fand, war der Zeichenstil. Der gefiel mir unglaublich gut. Diese kräftigen Striche, die unglaublichen Details und die Dynamik waren großartig. Auch die Art, wie die Gesichter gezeichnet wurden gefiel mir.
Die Handlung allerdings ist so wirr und merkwürdig, dass ich überhaupt nicht verstand, was man mir hier sagen will.
Eine Art großes Ufo schwebt seit einiger Zeit über der Stadt. Die Menschen wehren sich gegen die von Zeit zu Zeit herumfliegenden kleineren Ufos ohne eigentlich zu wissen gegen wen sie da kämpfen. Hauptsächlich geht es um 2 Mädchen, die einfach oft total aus dem Kontext heraus reagieren oder einfach nur zu abgefahren sind. Ich gehe mal davon aus, dass das Ganze philosophisch, metaphorisch sein soll, aber ich bin wohl zu dumm dafür. Mir sagte das Ganze einfach gar nichts.
Leider besitze ich bereits Band 2 und werde diesem noch eine Chance geben.

Inhalt 2,0/5
Zeichenstil 4,6/5
Emotionen 1,0/5
Gesamt 2,0/5


Chilling Adventure of Sabrina Staffel 1
Horroserie, Netflix

Ehrlich gesagt, hatte ich schon auf etwas in der Art des Originals aus den 90er Jahren gehofft. „Sabrina – Total Verhext“ war damals eine meine Lieblingsserie. Ich liebe ja witzige Familienserien.
Ich hatte mich daher nicht weiter darauf geachtet, was zu „Chilling Adventures of Sabrina“ gesagt und geschrieben wurde und habe einfach reingeschaut. Tja, leider ist es genau das was ich nicht mag – Horror und viel Böses. Allerdings gibt es ab und zu auch Serien, die ich eigentlich schlecht finde, sie dann aber doch weiter schaue. („True Blood“, „Grimm“) Warum kann ich nicht sagen.
Der Horror in der Serie wird für Horror-Fans viel zu wenig sein, daher war es für mich gerade noch erträglich. Mein größtes Problem sind gefühlskalte Charaktere. Die einzige Person, die wirklich nett ist, wird eher als dümmlich hingestellt. (Sabrinas Tanta Hilda)
Dekadenz, Boshaftigkeit, Arroganz sind Themen, die hier eine entscheidende Rolle spielen. Alles Themen, die ich hasse. Und trotzdem habe ich es weitergeschaut, weil es inhaltlich doch sehr interessant war. Sabrina soll im Buch des Dunklen Lords unterschreiben und weigert sich. Es wird allerdings angedeutet, dass sie eine Prophezeiung um sie gibt und der Dunkle Lord unbedingt will, dass sie darin unterschreibt und ihm zu Willen ist. Es gibt auch mehrere moralische Themen, die meiner Meinung nach sehr interessant umgesetzt werden.
Die wenigen sympathischen Charaktere sind fast ausschließlich Menschen. Das passt aber komischerweise sogar, weil die Art und Weise wie hier Hexen und Hexer charakterisiert werden eine Sympathie so gut wie ausschließen. Sie leben halt ein Leben, dass sehr zentriert auf ihre eigenen Bedürfnisse ist. Lediglich die Wünsche des Dunklen Lords stehen darüber.
Sabrina wirkt oft sehr widersprüchlich. Sie ist halb Mensch halb Hexe. Eigentlich soll man wohl beide Anteile spüren, aber ich finde sie geht schon sehr, sehr deutlich in die Hexenrichtung. Sie trifft Entscheidungen, die teils kindisch sind, teils gefühlskalt.
Ich bin wirklich überfragt, wie ich die Reihe beschreiben, Geschweige denn bewerten soll. Daher wähle ich mal das Mittelmaß, allerdings mit Tendenz nach unten.

Grundidee 4,0/5
Spezial Effects 3,0/5
Unterhaltswert 3,5/5
Spannung 3,5/5
Emotionen 2,0/5
Charaktere 3,0/5
Gesamt 3,0/5



Aya Shouoto „The Demon Prince“ (#1)
Manga, 192 Seiten, Mystery, 2,79€ Rebuy

Hier geht es um ein junges Mädchen (eine Waise), dass ein großes Haus erbt. Das Haus ist aber besetzt von drei jungen Männern. Naja, eigentlich keine Männer, sondern eine Art Schutzgeist (Aoi) und seine Shikigami (Begleiter). Das erfährt sie auch ziemlich schnell, denn sie wollen sie loswerden. So wie es aussieht zu ihrem Schutz, denn das Haus ist voll allerlei Ayakashis besetzt. Geister, die mal mehr, mal weniger böse sind. Himari (das Mädchen) lässt sich nicht vertreiben. Sie bleibt und gerät in die ein oder andere Gefahr.
Leider wird das alles recht liniar und langweilig erzählt. Himara ist mir nicht sympathisch, da sie teils sehr naiv reagiert. Durch ihr Verhalten schwächt sie Aoi und weiß dies auch. Da sollte man dann zweimal überlegen was man macht.
Von der Story her hat es mich also nicht gepackt.
Der Zeichenstil dagegen liegt mir sehr. Vor allem die Geister sind teils niedlich teils interessant gezeichnet.
Ich würde die Reihe wegen dem Zeichenstil und der Grundidee mit dem Ayakashi-besetzten Haus sowie den noch recht unbekannten Shikigami weiterlesen. Allerdings müsste ich die Mangas dann irgendwo ausleihen können oder sehr günstig bekommen.

Story 3,0/5
Zeichenstil 4,6/5
Gesamt 3,4/5

Freitag, 28. Dezember 2018

KurzReviews Dezember #3


Shinobu Ohtaka „Magi – Labyrinth of magic“ (#1)
Manga, Action, 192 Seiten, bei Rebuy im Aug. 18 gekauft

Den Manga hatte ich gebraucht bei Rebuy für 1,99 € gekauft. Daher konnte ich relaxed an den Manga herangehen. Wenn er mir nicht gefallen würde, wär's nicht so schlimm.
Der Zeichenstil hat mich sehr schnell überzeugt. Er geht eher in das comichartige, was mir sehr gefällt. Schöne klare, kräftige Linien, süße Gesichter und viel drumherum gehören zu den Pluspunkte des Stils.
Die Story konnte mich allerdings nicht wirklich begeistern. Diese kurzen episodenhaften Kapitel waren nicht so meins und der Humor war mir auch einen Tick zu viel.
Trotzdem fand ich am Ende, dass ich ganz gut unterhalten wurde.
Ob ich die Reihe weiter verfolge weiß ich daher noch nicht.

Meine Wertung
Story 3,0/5
Zeichenstil 4,6/5
Gesamt 3,4/5



Souryu „Machi Maho – Magical Girl by accident“ (#1)
Manga, Action, 192 Seiten, Geschenk von Mandy

Der Manga hat mir vom Zeichenstil einfach mega zugesagt. Gott wie ich diese Gesichtsausdrücke, die starke Linienführung, die kontrastreichen Zeichnungen und die gesamte Aufmachung geliebt habe.
Die Handlung war allerdings nicht ganz so meins.
Der Humor, der vor allem mit Gewalt gepaart war, deckt sich null mit meinem. Ich kann mit der Kombination von Gewalt und Humor nur sehr, sehr selten etwas anfangen. Es gibt aber eben auch kleinen Perlen, bei denen es so ist („Sun-Ken-Rock“) und deshalb wollte ich dem Manga eine Chance geben. Dies ist aber leider nicht eine dieser Perlen. Die Prota ist sehr unsympathisch, was das Genießen des Mangas ebenfalls erschwert.
Einem Mädchen werden von einem Wesen magische Kräfte verliehen, mit deren Hilfe sie Monster bekämpfen soll. Zu spät erkennt das Wesen, welche gestörte Person es da zum Magical Girl ernannt hat. Die Prota ist schwer Zigaretten abhängig, schlägt einfach zu, wenn sie jemand nervt, zeigt kein Mitleid...
Der Manga ist actiongeladen und durchaus originell.
Da der Zeichenstil mich wirklich so sehr in den Bann zieht, werde ich wohl die Reihe weiter verfolgen.

Meine Wertung
Story 3,0/5
Zeichenstil 5+/5
Gesamt 3,4/5



Lynda Mullaly Hunt „Ich hab mich nie so leicht gefühlt beendet“
dt. Hardcover, Jugendbuch, 252 Seiten, Rebuy 7,79€ im Okt. 2017 gekauft

Das Buch hatte sehr viele Aspekte, die ich sehr gut fand und die mich unglaublich berührt haben, aber es gab auch einiges, was für mich gar nicht ging bzw. passte.
Fangen wir mal mit dem positivem an. Ich fand Carley (die Hauptperson) unglaublich authentisch. Die Autorin schafft es mit Hilfe dieses Charakters, die emotionalen Konflikte eines Pflegekindes und die Hin- und Hergerissenheit zwischen zwei Familien darzustellen. Carleys Gefühlswelt war so realistisch dargestellt, dass es mich teilweise die Luft anhalten ließ. Sie lebt sich erst nach und nach in die Pflegefamilie ein. Sie muss erkennen wie sich liebevolle, verantwortungsbewusste Mütter um ihre Kinder kümmern. Sie zieht natürlich Vergleiche, sucht Schuld bei sich und kann sehr schlecht damit umgehen, dass es nun anders ist. Sie stößt einige Personen vor den Kopf, geht in Abwehrverhalten und nur durch das unglaublich Einfühlungsvermögen der Pflegemutter lernt Carley mit ihren Gefühlen umzugehen. Ihre neuen Geschwister reagieren sehr unterschiedlich und der Älteste macht ihr sogar echt zu schaffen. Da musste ich das ein oder andere Mal schlucken, weil Carley das nun auch noch zusätzlich zu ihrer sowieso schon schweren Zeit ertragen musste.
Der Schreibstil ist für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Er war sehr einfach gehalten, was aber sicher auch an der Ich-Perspektive lag. Das ganze wird von Carley erzählt und dementsprechend kindlich/einfach ist es gehalten.
Negativ sind mir einige Sachen aufgefallen. Zum einen passiert Carley etwas schreckliches und es wird nicht ein einziges Mal erwähnt, dass man für sie psychologische Hilfe anbietet. Sie wird nicht einmal in das Strafverfahren mit einbezogen. Die zuständige Sozialarbeiterin lädt sie einfach bei der Pflegefamilie ab und das wars. Gut, das ist nicht Deutschland, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das in der USA so gängig ist. Und wenn, dann finde ich es traurig.
Zum anderen war mir natürlich schon am Anfang klar, wie es ausgehen wird. Ich fand diese Lösung ärgerlich(vor allem die Umsetzung), auch wenn es absolut realistisch war. Aber auch hier wurde in keinster Weise erwähnt, dass in Zukunft noch irgendwelche Hilfen eingesetzt werden oder das man Carley hilft mit der Situation klar zu kommen. Auch die recht Harte Regelung zu Kontakten fand ich grausam.
Der größte Pluspunkt war für mich einfach die Emotionalität und das egal in welche Richtung. Am Ende habe ich geheult wie ein Schlusshund, weil da wirklich nochmal extrem auf die Tränendrüse gedrückt wurde.
Negativ dagegen ist, dass mir das Ende so einfach nicht gefiel und das ist für mich ein No-Go bei Büchern.
Daher ist es sehr schwer für mich dieses Buch zu bewerten. Wenn ein Buch es aber schafft mich so zu berühren, dass ich weine und wenn ich bei einem Charakter sagen kann, dass er/sie 100% authentisch auf mich wirkt, kann ich keine schlechte Wertung geben. Die Pflegemutter und die Brüder wurden ebenfalls so extrem gut geschrieben, dass ich das Buch doch mehr geliebt als gehasst habe. Ich denke daher, dass eine Wertung von 4 Sternen es am besten trifft.

Charaktere 5+/5
Emotionalität 5,0/5
Spannung 2,0/5
Humor 2,0/5
Schreibstil 3,0/5
Gesamt 4,0/5




Aquaman
Kino, Fantasy, 143 Minuten

Der Film war absolut klasse. Die Handlung um das Halbblut, die Art wie er mit Meereslebewesen kommuniziert, der unglaubliche Humor und die Schauspieler an sich haben mich total begeistert.
Die Animationen gefielen mir ebenfalls. Die Handlung wurde nie langweilig.
Jason Momoa ist natürlich ein Augenschmaus und er kommt durch seinen Familiensinn und seinen „Harte Schale weicher Kern-Charme“ unglaublich sympathisch herüber.
Außerdem viel mir und meinen Freundinnen auf, dass der Film deutliche Tiefenschärfe hat. Ich habe normalerweise Probleme mit dem räumlichen Sehen, aber der Film war selbst für mich 3D.
Klar war der Film auch an manchen Stellen etwas kitschig, aber so etwas stört mich persönlich nicht.
Alles in allem war der Film ein absoluter Schmaus für Augen und Ohren und ich kann ihn jeden FantasyFan empfehlen.

Schauspieler 5,0/5
Handlung 4,6/5
Animationen 5,0/5
Humor 4,4/5
Gesamt 5,0/5

Samstag, 15. Dezember 2018

Kurzreviews Dezember 2018 #2




Atypical Staffel 2
Netflix, Comedy/Drama, 10 Folgen

Staffel 1 hat mir schon sehr gut gefallen und Staffel 2 nun auch. Also wer Staffel eins noch nicht kennt, sollte hier nicht weiter lesen!
(Spoiler)Elsa und Doug trennen sich nun und können nicht mehr gemeinsam in einem Haus leben. Wie sie das machen und wie Sam und Casey damit umgehen, ist das interessante an der Staffel. Aber auch sonst passiert einiges. Sam muss mit seinem Liebesleben klar kommen und seine akademische Zukunft planen. Casey muss auf der neuen Eliteschule klarkommen und das bringt so einige Probleme mit sich. Jede Folge war interessant und unterhaltsam.
Die Schauspieler fand ich auch super. Keir Gilchrist spielt den autistischen Sam einfach grandios. Brigette Lundy-Paine spielt die burschikose, nach aussen hin taff wirkende Casey ebenfalls super. Aber sie bringt die Unsicherheiten, die sie vor allem in der neuen Schule erlebt, ebenfalls super herüber. Weniger gut fand ich Elsa und Doug, aber das kann auch an der allgemeinen Situation liegen.

Schauspieler 3,6/5
Story 5,0/5
Gesamt 4,6/5



The Conners
Prime, Comedy, 6 Folgen a 20 min

Ich war ein großer Fan der Original Serie. Auch wenn ich verstehen kann, dass man Roseanne nach ihren Äußerungen nicht mehr in der Serie haben wollte, finde ich, dass das Format einfach nicht ohne sie funktioniert. Ich habe alle 6 Folgen angesehen, aber sie waren zum einen mega kurz und zum anderen haben sie auch kaum wirklich Inhalt gehabt. Die Gags wirkten mit den erwachsenen bzw. gealterten Charakteren irgendwie nicht mehr so wir früher. Auch wenn es oberflächlich klingt, so fand ich die gealterten Charaktere auch echt gewöhnungsbedürftig und teilweise nervig. Was in jungem Alter noch witzig wirkte, war jetzt irgendwie unpassend bis hin zu idiotisch. Und der körperliche Verfall einiger der Charaktere war auch erschreckend. Geguckt habe ich es eigentlich nur wegen Darleen. Sie war schon immer meine absolute Lieblingsfigur und ich wollte sie einfach noch einmal erleben.Naja, aber das war auch schon das einzig interessante. Durch den Ausstieg von Roseanne aus der Serie wurde das ganze um ihren Tod umgeschrieben. Auch das macht sich nicht wirklich gut als Thema für eine Comedy-Serie. Alles in allem kann ich die Serie nicht empfehlen.


Schauspieler 2,6/5
Story 2,4/5
Gesamt 2,4/5



UnREAL Staffel 1
Prime, Drama, 10 Folgen

Die Serie habe ich durch Zufall entdeckt. Bei der ersten Folge war ich noch nicht sicher, ob ich soviel Bosheit, Intrigen, Mangel an Mitgefühl und Manipulation ertragen kann. Schnell hat es mich aber doch gepackt und das lag vor allem an den Schauspielern. Die sind einfach alle grandios und die Handlung um diesen Bachelor-Serien-Dreh mit all seinen Manipulationen hinter den Kulissen war ebenfalls mal was neues. Es zeigt echt die Abgründe der Gesellschaft. Hier wird im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gegangen. Hier wird gelogen und manipuliert in einem Ausmaß, das schockiert. Es wird in keiner Folge langweilig und ich habe die erste Staffel durchgesuchtet bis spät in die Nacht.
Die Schauspieler kamen mir alle bekannt vor, aber eher aus Nebenrollen. Ich bin aber auch kein großer Film/Schauspielerkenner. Ganz besonders gefreut habe ich mich über die Gastrolle von JR Bourne, Ich lieb diesen Schauspieler einfach total.
Aber auch die großen Rollen der Serie waren aus meiner Sicht mega gut besetzt.
Constance Zimmermann (Quinn) spielt die intrigante Filmproduzentin einfach perfekt. Shiri Appleby (Rachel) kannte ich bereits aus Life Unexpected. Sie spielt dies Rolle der manipulativen Producerin viel besser als die Mutterrolle in der anderen Serie. Craig Bierko spielt den drogennehmenden, rumhurenden Boss ebenfalls so wahnsinnig überzeugend. Selbst die ganzen Kandidatinnen der Bachelor Show und der Bachelor (Freddie Stroma)selbst waren sehr gut besetzt. Und die Nebenrollen der Teammitglieder und der Produktionsfirma waren individuell und überzeugend.

Schauspieler 5,0/5
Story 4,4/5
Gesamt 5,0/5



Hiromu Arakawa „Silver Spoon“ (#1)
engl. Manga, Slice of Life, 187 Seiten, 10,46€ auf Amazon gekauft

Die Idee war wirklich mal was ganz anderes. Eine Junge, der keine Ahnung hat, was er in Zukunft machen will, entscheidet sich auf eine Landwirtschaftsschule zu gehen. Dort ist er zwischen lauter 'Landeiern', die einmal die Höfe bzw. Farmen ihrer Eltern erben werden. Er muss nun lernen wie groß Pferde wirklich sind, das Viehaltung mehr mit Wirtschaft als mit Ponyhof zu tun hat und das hier jede Menge harte Arbeit anliegt.
Leider wird das alles langweilig beschrieben. Es passiert so gut wie nichts interessantes und schon gar nicht spannendes oder überraschendes. Auch der Humor lag mir nicht.
Der Zeichenstil war mittelmäßig und ehrlich gesagt habe ich den recht hohen Preis von 10 Euro echt bereut ausgegeben zu haben.

Story 2,0/5
Zeichenstil 2,6/5
Gesamt 2,6/5

Freitag, 7. Dezember 2018

KurzReviews -- Dezember 2018 #1


Saki Aikawa „Beast Boyfriend“ (#2)
Manga; Romance; 224 Seiten; ausgeliehen von Mandy

Den Manga hatte ich mir von einer Freundin ausgeliehen, da ich Band 1 zwar ganz nett fand, aber ich mir nicht sicher war, ob ich die Reihe wirklich weiter lesen wollte.
Als erstes fällt auf, dass der Manga recht dick ist. Das ist schon mal gut und ich hatte auch beim Lesen das Gefühl, dass man mehr Inhalt bekam, als bei manch anderen Romance-Mangas.
Die Story setzt direkt an Band 1 an. Inhaltlich möchte ich daher gar nicht viel sagen. Keita und Himari sind nun Stiefgeschwister. Das führt zu etlichen Schwierigkeiten. Keita ist weiterhin so ein echter Arsch. Das ist auch der Hauptgrund warum ich so geschwankt habe, ob ich die Reihe weiter verfolge. Ich finde so manche seiner Aktionen absolut Over-the-top. Himari lässt da viel zu viel mit sich machen und hat dann auch noch Verständnis für Keitas Verhalten. Ihrem Schwarm Saeki gesteht sie in dem Band endlich ihre Gefühle, aber es geht nicht ganz so aus, wie sie (und ich) es sich gewünscht hat und Keita spielt da auch wieder ein fieses Spiel.
Trotzdem muss ich sagen, dass mich das alles sehr gut unterhält und ich es deshalb nun doch weiter lesen werde.
Der Zeichenstil ist absolut mein Fall. Ich liebe die Posen, die Mimik und Gestik und die Details. Einfach alles spricht mich hier an.

Story 4,0/5
Zeichenstil 5,0/5
Gesamt 4,4/5


Mogli - Legende des Dschungels
Netflix; 1Stunde 44 Minuten

Der Film hat mir unglaublich gut gefallen. Ich mochte es, dass die Tiere nicht super süß aufgemacht wurden, sondern mit Narben und Macken.
Die Handlung ist wohl jedem bekannt, aber wie sie umgesetzt wurde fand ich grandios. Auch wenn ich den Mogli Schauspieler sehr seltsam fand und kamen die Emotionen der Figur so überzeugend herüber. Überhaupt wurde es ziemlich emotional herübergebracht. Absolut überragend fand ich die Zwischentöne. Und ich habe mich so verliebt in einen Charakter, den ich unglaublich vom Charakter her und vom Aussehen her fand. Ich will hier nicht spoilern, aber es geht halt nicht für alle Charaktere hier gut aus. Allgemein muss man sagen, dass der Film sehr nachdenklich und düster ist – also nichts für Kinder!
Ich kann die negativen Kritiken nicht nachvollziehen, aber Geschmäcker sind halt verschieden. Probiert den Film aber mal aus, wenn ihr nicht nur auf niedliche Dschungelbuch Geschichten steht.

Atmosphäre 5,0/5
Schauspieler 3,0/5
Animationen 5,0/5
Gesamt 5,0/5



Atypical (Staffel 1 Folge 5-8)
Netflix; Serie; Drama/Komödie

Ich bin einfach gefangen von dieser Serie. Keir Gilchrist spielt den autistischen Sam einfach unglaublich überzeugend. Die Mischung aus Drama und Komödie ist für mich einfach perfekt. Die Familie bricht nach und nach in den Folgen 5 – 8 auseinander, weil die Mutter einen großen Fehler begeht. Auch wenn ich einiges nachvollziehen kann, so verstehe ich das Ausmaß ihres Fehlers nicht. Ich will hier nicht spoilern, da ich die Serie wirklich empfehlen kann.
Sam hat noch ein Schwester, die etwas burschikos wirkt und immer auf ihn auspasst. Sie verliebt sich in einen Jungen, dessen Charakter ich sehr interessant finde. Auch Casey (Brigette Lundy-Paine) selbst ist ein genialer Charakter, jemand mit dem man Pferde stehlen kann. Sie muss immer zurückstehen, was die Aufmerksamkeit ihrer Eltern angeht und das kommt echt gut in der Serie rüber, ohne zu deprimierend zu werden. Folge 8 war gleichzeitig das Ende der ersten Staffel und es passierte, dass was sich schon deutlich anbahnte.
Gut das Staffel 2 schon draußen ist.

Atmosphäre 5,0/5
Schauspieler 5,0/5
Gesamt 5,0/5