Dienstag, 29. September 2020

Rezi "Ich bin bekloppt..." Kester Schlenz

Titel: Ich bin bekloppt...

Autor: Kester Schlenz

Verlag: Mosaik

ISBN: 978-3-442-39353-4

Preis: 18 €

Genre: Sachbuch, Erfahrungsbericht

Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenzahl: 224 Seiten

Erscheinungsdatum: 24. August 2020




4 von 5 Sternen

*Inhalt:*

»Ich dachte: Alter, das war´s jetzt mit dir! Du bist am Ende.« Bestseller-Autor Kester Schlenz hat erlebt, was Hunderttausende kennen und worüber die meisten nicht gern reden: Er hatte eine schwere psychische Krise und brauchte professionelle Hilfe. Mit allem nötigen Ernst, aber in seinem gewohnt trocken-humorvollen Stil berichtet er von seiner verzweifelten Suche nach dem geeigneten Therapeuten, einem längeren stationären Aufenthalt, bemerkenswerten Begegnungen mit anderen Mitpatienten und seinem teilweise skurrilen Weg zurück ins »normale« Leben. Ein schonungslos offener Bericht eines Betroffenen und ein Mutmach-Buch für alle, die psychische Probleme haben.

©Mosaik


*Wie kam das Buch zu mir*

Mich interessieren Bücher, die von psychischen Krankheiten oder Traumata handeln, da ich in meinem Berufsleben und zunehmend auch im privaten Umfeld viel damit zu tun habe. Daher wollte ich dieses Buch gern lesen. Daher habe ich das Buch angefragt und der Mosaik Verlag hat mir das Buch zur Verfügung gestellt.


*Meinung:*
Wow, was für ein mutiger Seelenstriptease. Ich bin wirklich beeindruckt, was der Autor hier bereit war mit so vielen Menschen zu teilen. Mich hat das Buch interessiert, weil ich mit dem Thema Depression, Trauma, Therapieerfahrung und Zwangsstörung sowohl in meinen beruflichen Umfeld als auch in meinem privatem Umfeld zu tun habe. Ich erhoffte mir einen Einblick in die Gedanken und das Empfinden einer betroffenen Person. Und das bekam ich hier.


Der Autor berichtet von den ersten Anzeichen, von der Manifestierung seiner Störung und von dem langem Weg der 'Heilung' bzw. Besserung und seinem Umgang damit. Man erfährt nicht nur, wie es ihm selbst ergangen ist, sondern auch seinem Umfeld und er berichtet auch von anderen Betroffenen, die er während seines Klinikaufenthalts kennengelernt hat. Sowohl von seinen ambulanten Therapiesitzungen, seinen vielen Arztbesuchen berichtet er, als auch von seinem mehrere Monate andauernden Aufenthalt in einer Psychiatrischen Klinik. Das alles tut er auf eine unglaublich ungezwungene, sympathische Art. Oft denkt man sich zwar 'mein Gott, was muss der Mann und seine Familie da durchmachen', aber der Autor schafft es immer einen doch positiven Grundton zu behalten. Das verhindert nicht nur, dass man anfängt Mitleid (großer Unterschied zu Mitgefühl) mit ihm zu bekommen und ihn, was dabei oft passiert, nicht mehr Ernst zu nehmen, sondern ich denke, wenn dieses Buch ein Betroffener liest, so rutscht er nicht tiefer in seine Depression. Dieses Feingefühl rechne ich dem Autor hoch an.


Überhaupt ist dieses Buch sowohl für Interessierte geeignet als auch für Betroffene. Es beschönigt nichts, zeigt keine utopische heile Welt, aber bleibt immer positiv und Mut machend. Selbst als der Autor in einigen Passagen von seinem absoluten Tiefpunkten erzählte, hatte man nie das Gefühl, das Leben und das Kämpfen dafür sei sinnlos. Sogar Notfallnummern und Hinweise, wie man sich Hilfe suchen kann, gibt der Autor im Buch.


Meine einzige Kritik und der Grund warum das Buch 4 und nicht 5 Sterne bekommt, sind die teilweise recht langen Passagen von Dingen, die man schon weiter vorn im Buch gelesen hat. Einiges hätte man einkürzen können, aber gerade wenn man eine persönliche Geschichte erzählen möchte, fällt dies sicher besonders schwer. Auch einige Zeitsprünge rissen mich aus dem Lesefluss. Allerdings weiß ich hier gar nicht wie man es hätte groß ändern können.


Der Autor gibt auch einige Tips zu weiterführenden Literatur, von der ich mir einige notiert habe und mir zulegen werde.



*Fazit:*

Ein großartiger, mutiger Seelenstriptease auf sympathische und positive Art und Weise geschrieben. Lediglich ein paar Längen hatte das Buch. Ich kann es jedem, der sich für das Thema Depression, Zwänge, Therapie und ähnliches interessiert sehr empfehlen.

 

 4 von 5 Sternen


 

Dienstag, 22. September 2020

Rezi "Klugscheißer Deluxe" Thorsten Steffens

Titel: Klugscheißer Deluxe

Autor: Thorsten Steffens

Verlag: Piper

ISBN: 978-3-492-50280-1

Preis: 10,00 €

Genre: Humor

Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 272 Seiten

Erscheinungsdatum: 02.06.2020

Reihe: 2/2



4,0 von 5 Sternen

*Inhalt:*

Timo Seidel ist 29 Jahre alt und hat beruflich noch nicht viel in seinem Leben erreicht. Bisher stand ihm vor allem immer seine große Klappe im Weg, denn Timo leidet unter einer weit verbreiteten, aber sehr unangenehmen Krankheit: Er ist ein chronischer Klugscheißer! Dagegen helfen leider auch keine Tabletten. Und so gerät Timo immer wieder mit seinen Mitmenschen aneinander, was auch dazu führte, dass er vor fünf Jahren sein Studium schmiss. Nun glaubt er allerdings, erwachsener zu sein und beschließt, mit Ende zwanzig doch noch einmal ein Studium neben seiner Aushilfsstelle an einer Abendschule zu wagen. An der Universität trifft er auf anstrengende Lehrkräfte, außergewöhnliche Mitstudierende und auf die bildhübsche Sophie, die ihm obendrein den Kopf verdreht. Ein Klugscheißer an der Uni – kann das gut gehen? Nach „Klugscheißer Royale“ der zweite Roman rund um Timo Seidel.

(c)Piper


*Wie kam das Buch zu mir*

Das Buch wurde mir vom Autor zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!


*Meinung:*
Ich habe ja bereits „Klugscheißer Royale“ gelesen, was der Vorgänger zu „Klugscheißer Deluxe“ ist. Der hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich köstlich amüsiert. Auch dieser zweite Band gefiel mir wirklich gut, auch wenn er für mich nicht ganz an den ersten Band herankam.


Es geht in dem Buch um Timo, den man (bestenfalls) schon aus „Klugscheißer Royale“ kennt. Ich persönlich würde empfehlen die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da man so besser in die Story abtauchen kann. Allerdings erklärt der Autor auch immer wieder Dinge, die im ersten Band passiert sind und stellt Personen vor, die man aus dem ersten Band kennen würde. Es ist also auch nicht schlimm, wenn man „Klugscheißer Deluxe“ als eigenständiges Buch liest.


Timo hat sich mittlerweile dazu entschlossen doch noch einmal zu studieren. Dieser zweite Band handelt sowohl von dem Alltag an der Uni, als auch von seinem Job als Aushilfslehrer an der Abendschule. Das Buch lebt von seinen skurrilen Figuren. Davon gibt es wirklich einige. Meine absolute Lieblingsfigur ist weiterhin die Direktorin von Timos Abendschule. Frau Penner ist einfach herrlich verrückt und unglaublich sympathisch. Es gibt Figuren, die unglaublich polarisieren und welche bei denen man immer wieder hin- und herschwankt, ob man sie mag oder nicht. So überspitzt einige Figuren sind, so erkenne ich doch auch Ähnlichkeiten zu Personen in meinem Umfeld. Einen wirklichen roten Faden oder gar einen Spannungsbogen gibt es in der Story nicht, aber mich stört das nicht. Man begleitet Timo einfach in seinem Alltag und das Ganze wird sehr witzig und unterhaltsam beschrieben. Ich musste wieder oft schmunzeln.


Was die Art und Weise der Liebesgeschichten angeht, hatte ich schon im ersten Band so meine kleinen Probleme damit. Es geht halt viel hin und her und es wirkt etwas unpersönlich. Das liegt mir nicht so, aber stört mich auch nicht ungemein. Der Grund warum mir das Buch ein bisschen weniger gefallen hat als noch Band 1, liegt eher an dem fehlenden Drama. Band eins hat da einfach mehr zwischenmenschliche Interaktionen und damit auch Dramatik geboten. Vor allem durch Timos Beziehungen zu seinen 'Partnerinnen' und Freunden. Das fand ich im ersten Band mitreißender. Auch das Kennenlernen der unterschiedlichen Lehrerinnen an der Abendschule und dass sich erst nach und nach herauskristallisierte, wie einzelne Personen wirklich sind, peppte den ersten Band auf. Hier kannte man schon viele Charakter und Timo wirkte ruhiger und vernünftiger. So kamen dann auch die Konflikte nicht so mitreißend rüber, wie noch in Teil eins. Trotzdem gab es auch hier so einiges an Auseinandersetzungen vor allem mit Timos Kolleginnen und mit seinen Mitstudenten und Professoren. Unterhalten wurde ich definitiv gut, nur der letzte Kick fehlte mir halt, den es in Band eins noch gab.


Timo ist mir immer sympathischer geworden. Er ist ein toller Hauptcharakter (auch wenn man das laut Autor nicht so schreibt) und vor allem seine Einstellung zum Lehren und zu seinen Schülern fand ich klasse. Von solchen Lehrern bräuchte man mehr.



*Fazit:*

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, aber an Band 1 kam es nicht ganz heran. Der Autor beschreibt humorvoll Timos Alltag in Uni und Abendschule. Die vielen skurrilen Personen machten das Buch aus.

4,0 von 5 Sternen


 

 

Montag, 21. September 2020

Rezi "Tasty – Das Original" Tasty

 

Titel: Tasty – Das Original

Autor: Tasty

Verlag: Südwest

ISBN: 978-3-517-09796-1

Preis: 17 Euro

Genre: Kochbuch

Format: Softcover
Seitenzahl: 192 Seiten

Erscheinungsdatum: 31. August 2020





4,6 von 5 Sternen

*Inhalt:*

Mit diesen 75 genialen Rezepten kommt man ganz easy und schnell zum großen Genuss – und das auch bei vollem Zeitplan. Denn Tasty weiß, dass man viel um die Ohren hat, also machen sie es schnell. Oder besser gesagt in der Küche geht es schnell: Mit genialen One-Pot-Wundern wie Spaghetti mit karamellisierter Zitrone und Garnelen oder 20-Minuten-Gerichten wie Zucchini-Parmesan-Puffern oder Hähnchentalern mit Krautsalat bekommt jeder schnell und mühelos leckeres Essen auf den Tisch.
Nur fünf Zutaten parat? Kein Problem, daraus werden leckere Blumenkohl-Mac 'n' Cheese. Und wäre es nicht genial, wenn man einmal kochen und davon die ganze Woche essen könnte? Spoiler-Alarm: Meal Prep macht es möglich.
Egal, ob man wenig Zeit, Zutaten, saubere Pfannen, Motivation oder alles andere hat, es gibt hier Essen für jeden. Denn Essen kann und sollte jeden Tag lecker sein.

(c)südwest



*Wie kam das Buch zu mir*

Das Buch wurde mir vom südwest Verlag zur Verfügung gestellt!


*Meinung:*
Das Buch ist mir wegen seiner Aufmachung ins Auge gesprungen. Das Coverbild sieht einfach so lecker aus, dass ich gleich reinblättern wollte. Auch die vielen Bilder im Buch machten Lust aufs Nachkochen. Über die Hälfte der Rezepte hatte ich mir dann nach dem ersten Sichten des Buches schon markiert. Leider gibt es nicht zu allen Rezepten ein Bild, aber es sind nur wenige Ausnahmen. Die Bilder sind sehr ansprechend arrangiert und man bekommt sofort Hunger.

Tacos mit Hähnchenbruststreifen.

Die Rezepte sind abwechslungsreich und sehr variabel von ihrem Schwierigkeitsgrad. Die Zutaten habe ich fast alle in meinem lokalen Supermarkt bekommen, aber der ist auch sehr gut ausgestattet. Lediglich eine Zutat habe ich wirklich nirgends auftreiben können. Da musste ich dann improvisieren. Was mir besonders gefiel war aber die Vielfalt an internationalen Rezepten. Ob Asiatisch, Mexikanisch oder Mediterran, hier findet man wirklich alles. Ich besitze seit neuestem eine Cook4Me und war daher besonders begeistert, dass hier auch Rezepte für den Multikocher dabei waren. Hier war der „Huhn-Reis-Eintopf“ mein liebstes Rezept. Wie gesagt gibt es leichte und schwierige Rezepte. Bisher habe ich mich an das „Schweinefleisch Süßsauer“ nicht herangewagt, da man das Fleisch vorher noch Frittieren muss. Irgendwann möchte ich das aber unbedingt noch ausprobieren. Es gibt also Rezepte, die man locker in einer viertel Stunde zubereitet, aber auch Gerichte für die man mehr als eine Stunde in der Küche steht. Genau diese Vielfalt liebe ich. Es gibt viele Rezepte, die ich so schon irgendwo wenigstens in einer abgewandelten Form gesehen habe, aber es gibt auch Rezepte, die ich so noch nicht kannte. Zum Beispiel der „Crunchwrap“ war mal was richtig Ausgefallenes.

spanische Reispfanne

Die Idee mit den Meal Prep-Varianten fand ich sehr hilfreich, da ich immer etwas brauche, um es mit auf Arbeit zu nehmen. Manchmal waren die Vorschläge sehr simple, manchmal aber wirklich hilfreich und so konnte man auch für mehrere Tage etwas vorbereiten und trotzdem Abwechslung haben. Meine einzige Kritik ist die Häufigkeit der Salate im Buch und das dann gerade bei den etwas Ausgefalleneren kein Foto dabei war. Fleisch- und Vegetarische Gerichte halten sich in etwa die Waage.

Mac'n'Cheese

Die einzelnen Zubereitungsschritte werden sehr gut beschrieben. Vor der Zubereitungsanleitung gibt es immer eine kleine Anleitung zu dem Gericht. So hat man das Gefühl man wird persönlich angesprochen und bekommt das Gericht oder einzelne Zutaten etwas erklärt. Das gab dem ganzen einen persönlichen Touch.



*Fazit:*

Wer gern internationale Gerichte kocht, der sollte sich dieses Kochbuch wirklich mal ansehen. Ich fand die Vielfalt wirklich toll.


4,6 von 5 Sternen


 


Sonntag, 20. September 2020

Monatsrückblick Juli 2020

Monatsrückblick Juli 2020

Der Juli war nicht ganz so schlecht wie der Juni aber berauschend war es auch nicht.


Hörbücher

 

Susan E. Phillips „Und wenn sie tanzt“ 4,6/5

Samantha Young „Boston Nights – Wahres Verlangen“ 3,0/5

 

Ebooks (dt./engl.) (bzw. Kurzgeschichten aus Sammelbänden)

/



Graphic Novels/Comics/Sonderbände/Mangas

 

Miwako Sugiyama „Bite Maker“ (#1) 3,4/5

Ayumi Kano „The Vampire's Prejudice“ (#1) 4,4/5

Ayumi Kano „The Vampire's Prejudice“ (#2) 3,0/5

Iida Pochi. „My Elder Sister“ (#2) 4,6/5




Sachbücher/Biografien



Dr. med. William W. Li „Richtig Essen, Länger Leben“ 5,0/5


Kinderbücher

/

Englische Bücher

/



Deutsche Bücher


 

Rainer Wekwerth; Thariot „Pheromon – Sie riechen dich“ (Pheromon #1) 3,0/5


Filme:

365 Tage Netflix 4,0/5


Abgebrochene/pausierte Bücher:

-



Statistik:

Hörbücher: 2

engl. Hörbücher: 0

engl. Ebooks: 0

dt. Ebooks: 0

Graphic Novels/Mangas/Comics: 4

Sachbücher: 1

Kinderbücher: 0

englische Bücher: 0

deutsche Bücher: 1

Gesamt: 8


Filme/Serien: 3



Top des Monats



Susan E. Phillips „Und wenn sie tanzt“


Flop/Enttäuschung des Monats 


 

Samantha Young „Boston Nights – Wahres Verlangen“

Da ich Samantha Youngs Bücher immer sehr mochte, war ich hier doch etwas enttäuscht.



Schönstes Cover/Aufmachung des Monats


 

Das Buch hatte ich mir ehrlich gesagt hauptsächlich wegen des Covers und des genialen Buchschnitts gekauft.

Rainer Wekwerth; Thariot „Pheromon – Sie riechen dich“ (Pheromon #1)




Habt ihr auch etwas davon gelesen? Falls ja, wie hat es euch gefallen? Oder habt ihr vielleicht noch vor etwas davon zu lesen?

LG Sunny



 

Monatsrückblick Juni 2020

Monatsrückblick Juni 2020

Ich habe gerade festgestellt, dass ich ab Juni keine Monatsstatistik hochgeladen habe. Ehrlich gesagt, kann ich das gar nicht glauben. Es kann höchstens mit dem Laptopwechsel zu tun haben. Naja nun hole ich das eben nach. Allzuviel war es eh nicht.


Hörbücher

 

Lynsay Sands „Vampir &Vorurteil“ (Argeneau #29) 5,0/5

Ebooks (dt./engl.) (bzw. Kurzgeschichten aus Sammelbänden)

/


Graphic Novels/Comics/Sonderbände/Mangas

 

 Maya Shinjo „Die Unschuld des Lehrers“ (#1) 3,0/5

Meca Tanaka „Mein Prinz vom anderen Stern“ (#1) 2,6/5

Tsunami Minatsuki „My roomate ist a cat“ (#1) 5+/5


Sachbücher/Biografien

/


Kinderbücher

/

Englische Bücher

/



Deutsche Bücher

/


Filme:

Atypical Staffel 2 Netflix 5,0/5

Die Wilden Hühner Netflix 4,0/5

Feel the Beat Netflix 2,0/5


Abgebrochene/pausierte Bücher:

-



Statistik:

Hörbücher: 1

engl. Hörbücher: 0

engl. Ebooks: 0

dt. Ebooks: 0

Graphic Novels/Mangas/Comics: 3

Sachbücher: 0

Kinderbücher: 0

englische Bücher: 0

deutsche Bücher: 0

Gesamt: 4


Filme/Serien: 3



Top des Monats


 

Tsunami Minatsuki „My roomate ist a cat“ (#1)

Das war ein Jahreshighlight für mich. Der Manga hat mich wirklich begeistert.



Flop/Enttäuschung des Monats

Es gab zwar die zwei Mangas, die mich nicht wirklich begeistern konnten, aber ich hatte auch nicht viel erwartet. Daher waren es jetzt nicht unbedingt Enttäuschungen.



Schönstes Cover/Aufmachung des Monats



Hier ist nicht nur das Cover süß, sondern auch der Zeichenstil im ganzen Manga.



Habt ihr auch etwas davon gelesen? Falls ja, wie hat es euch gefallen? Oder habt ihr vielleicht noch vor etwas davon zu lesen?

LG Sunny

 

Freitag, 11. September 2020

Rezi "Unserer heimischen Vögel richtig füttern" Axel Gutjahr

Titel: Unserer heimischen Vögel richtig füttern

Autor: Axel Gutjahr

Verlag: Anaconda

ISBN: 978-3-7306-0890-6

Preis: 5,00 €

Genre: Sachbuch, Natur

Format: Taschenbuch, Broschur
Seitenzahl: 112 Seiten

Erscheinungsdatum: 31. August 2020




5 von 5 Sternen

*Inhalt:*

Vögel im heimischen Garten sind eine Freude. Doch soll man sie auch füttern? Und wenn ja, dann nur im Winter? Fundiert und kenntnisreich erläutert Axel Gutjahr die richtige Fütterung. Er erörtert das Pro und Contra der ganzjährigen Zufütterung, stellt die richtige Nahrungszusammensetzung vor, zeigt, wie wichtig naturnahe Gärten für ein funktionierendes Ökosystem sind und erzählt alles Grundlegende über Nistkästen, Nisthilfen und Ersatzhöhlen. Von Amsel bis Zaunkönig werden zudem die 36 häufigsten Gäste in Kurzporträts mit Angaben zu ihrer bevorzugten Nahrung vorgestellt.

(c)Anaconda


*Wie kam das Buch zu mir*

Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt.


*Meinung:*
Das Buch ist mir ins Auge gesprungen, weil ich selbst ein kleines Vogelhaus auf meinem Fenstersims habe und ich auf Arbeit (stationäre Jugendhilfe) mit den Kindern einen kleinen Garten pflege und dort auch Vögel füttere. Was die Arten angeht, die man so bei uns in der Gegend antrifft, bin ich eigentlich recht versiert. Ich erkenne die Arten, aber ich erhoffte mir von dem Buch spezielle Fütterungshinweise oder andere nähere Informationen.


Erst einmal gab es eine Einführung über die ganze Geschichte des Fütterns von Wildvögel, wie sich ihre Welt durch uns verändert hat und wie stark der Artenrückgang ist. Auch die Pro- und Contra-Argumente der ganzjährigen Fütterung werden erläutert. Sehr ausführlich wird auch auf die Nahrungszusammensetzung eingegangen und die verschiedenen Ansprüche der Arten.


Nach diesem allgemeinen Teil ging es dann konkret mit Anleitungen zum Bau von Futterhäuschen bzw. anderen Vorrichtungen zum Füttern weiter. Diesen Teil fand ich am interessantesten. Es gab für mich da viele neue Erkenntnisse. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass man auch Nüsse füttern kann. 'Meine' Vögel haben richtig verrückt gespielt, als ich ihnen mal ein paar Walnüsse ins Vogelhaus gepackt habe. Das werde ich auf jeden Fall öfter machen. Auch die Idee mit der halben Kokosnuss, die dann an Strippen aufgehängt wird, fand ich toll und wir haben sie mit den Kindern auf Arbeit ausprobiert. Wirklich interessant war auch die Anleitung, um sich selbst Lebendfutter zu züchten. Eine Freundin von mir hat einen wunderschönen Garten und eine große Vogelfütterungsstelle. Sie hat schon ein paar Mal Vögel aufpäppeln müssen und diese Variante aus dem Buch wird ihr demnächst viel Geld und Arbeit sparen. Selbst zum Füttern von Greifvögeln gibt es hier Hinweise, allerdings stehe ich dem eher kritisch gegenüber. Wir haben hier in der Nähe eine ganze Milan-Kolonie, weil sie gefüttert werden. Aber im Buch wird auch erwähnt, das man Greifvögel nur in Gebieten mit sehr starken Wintern füttern sollte. Da es die bei uns nicht gibt, sollte man es meiner Meinung nach lassen.


Auch wenn ich die Vögel alle bereits kannte (ich bin mit einem Vater aufgewachsen, der mir die Arten schon als Kind beibrachte), fand ich den Abschnitt in dem die einzelnen Portraits, der Vögel, die man so im Garten und am Futterhaus antreffen kann, sehr informativ. Man erfährt etwas zu ihrer Verbreitung, zu Nistgewohnheiten, zu Nahrungsansprüchen und oft auch zur Brutpflege. Ich fand es wirklich sehr interessant. Vor allem gibt es zu jeder Art ein sehr schönes Foto.


Am Ende gibt es noch einen kleinen Abschnitt zur Gestaltung des Gartens und zum Bau verschiedener Nistmöglichkeiten. Auch das fand ich schön und hoffe da noch einiges draus auszuprobieren.


Alles in allem fand ich das Buch wirklich toll und ich kann es auch super für die Arbeit mit den Kindern nutzen. Die Bilder sind sehr hochwertig und man erkennt alles richtig gut darauf. So kann ich mit den Kindern die einzelnen Vögel identifizieren, was ihnen viel Spaß macht.



*Fazit:*

In dem Buch ist alles drin, was ich erwartet habe. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist klasse. Es ist durchweg mit Bildern gespickt, die hochwertig und aussagekräftig sind.

5 von 5 Sternen


 


 

Mittwoch, 9. September 2020

Kurzreviews 2020 #29 (August/September)

Kurzreviews 2020 #29 (August/September)




Aya Nakahara „Please love me“ (#1)

Manga, Carlsen Manga, Romance, 24.08.2019 Arvelle 2,99€


Ich bin froh, dass ich mir nicht gleich den zweiten Band gekauft habe als ich ihn im Angebot sah. Die Story hat mich leider gar nicht gepackt. Das lag vor allem an der unsympathischen Protagonistin. Sie ging mir tierisch auf die Nerven. An sich war die Idee gar nicht so schlecht, dass es mal um etwas ältere Protagonisten geht, um Arbeitsstellenverlust und Lebenstraumerfüllung. Nur leider merkt man den Charakteren ihr Alter nicht an. Michiko lässt sich von ihrem viel jüngeren Freund ausnutzen, sie ist naiv und in ihrer Kommunikation ebenfalls total kindisch. Ihr ehemaliger Abteilungsleiter, ist da schon deutlich angenehmer und erwachsener. Er erfüllt sich seinen großen Traum vom Führen eines Cafés. Ihre Wege kreuzen sich mehrfach und ich mochte ihre Kommunikation einfach nicht. Auch die Geschichte mit seinen Freunden wirkte aufgesetzt und der Humor erreichte mich einfach nicht. Es war kein totaler Reinfall, aber die Reihe werde ich definitiv nicht weiter verfolgen.

Der Zeichenstil war ganz niedlich aber auch eher Mittelmaß.


Story 2,6/5

Charaktere 2,4/5

Zeichenstil 3,0/5

Gesamt 2,6/5





Yang Kyung-Il „Area D“ (#4 - #5)

Manga, Carlsen Manga, Action, 28.11.2019 Rebuy 2,05€ und 26.08.20 Rebuy 3,09€


Mir hat Band 1 super gut gefallen. Meine Review dazu findet ihr HIER. Inhaltlich kann ich hier nämlich leider so gut wie nichts sage, ohne zu spoilern. Man erfährt immer mehr über die Vergangenheit und vor allem über Jin. Es bleibt also spannend und unterhaltsam.

Der Zeichenstil gefiel mir wieder sehr, außer bei den Szenen wo der Action-Anteil einfach zu wirr und dynamisch wurde. Mit so etwas habe ich schon immer Probleme gehabt. Das Cover von Band 4 ist einfach genial und auch die Farbseite, die in jedem Band enthalten ist.


Story 4,6/5

Charaktere 4,4/5

Zeichenstil 4,4/5

Gesamt 4,6/5




Hitori Renda „Okitenemuru“ (#2)

Manga, CarlsenManga, 196 Seiten, Mystery, 09.12.2019 Amazon 7,99€


Band 1 dieser Reihe hat mir überraschend gut gefallen. HIER könnt ihr meine Rezi dazu lesen.

Ich hatte mich daher schon sehr auf Band 2 gefreut. So richtig weiß ich nicht, ob ich den Band etwas langweilig oder super finden soll. Teile fand ich eher langatmig und für meinen Geschmack zu actionlastig. Dann wurde aber über den Parasiten etwas klar, was ich wieder sehr genial fand und was das ganze so spannend macht. Ich möchte daher unbedingt weiterlesen.

Ich wünschte nur es würde etwas mehr Handlung und weniger Action in Zukunft geben. Auch wenn ich mit der Meinung vielleicht allein dastehe.

Der Zeichenstil gefällt mir sehr. Lediglich ein paar Actionszenen sind mir zu chaotisch und einige Gesichter irgendwie merkwürdig, aber das ist dann schon wieder positiv, weil es Erkennungswert hat.

Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.


Story 4,0/5

Zeichenstil 4,0/5

Charaktere 4,0/5

Gesamt 4,0/5




Ava Reed „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.“

Hörbuch, Audible, Jugendbuch, 6h59min, 27.04.2020 Audible 4,95€


Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier sehr gut. Bei Audible gibt es das Hörbuch für 4,95€ und man bekommt rund 7 Stunden Hörvergnügen.

Ansonsten bin ich etwas hin und hergerissen. Zum einen finde ich das Thema Angststörung und Depression wirklich ein wichtiges Thema, vor allem in der Jugendbuchliteratur, aber die Umsetzung fand ich nicht ganz so gelungen. Leni merkt nach und nach wie etwas mit ihr passiert, was sie nicht einordnen kann und was ihr Angst macht. Sehr gut wird der lange Weg beschrieben, bis endlich die Diagnose feststand und sie einen Klinikplatz bekam. Doch was dann passiert, war nicht ganz so mein Fall, aber ich gehöre auch nicht zur Zielgruppe. Daher kann ich sehr gut nachvollziehen, dass Jugendlichen dieses 'wir-heilen-und-gegenseitig-und-riskieren-mal-was-Thema' mehr anspricht als mich. Wenigstens war das Ende dann wieder realistisch bzw. vernünftig.

Leni trifft in der Klinik auf Matti und mit ihm erlebt sie dann einiges. Mattis Krankheit wurde war nicht nur sehr interessant, sondern wurde auch gut erklärt. Wäre er allerdings für einen Teenager nicht unglaublich einfühlsam und hätte immer genau gewusst, was er tun muss, um Leni zu unterstützen, hätte das ganze Abenteuer auch sehr schief gehen können. Aber gut es ist eben eine Geschichte und alles in allem hat sie mich gut unterhalten.

Der Schreibstil war ein klein wenig langatmig und theatralisch. Für ein Jugendbuch aber durchaus okay, nur dass es eben nicht mehr ganz mein Stil ist. Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass mir die Geschichte besser gefallen hätte, wenn ich es als Buch gelesen hätte. Mit der Sprecherin Yara Blümel hatte ich bereits im Vorfeld meine Schwierigkeiten bei anderen Hörbüchern und auch hier las sie wieder alles sehr theatralisch. Vielleicht wäre mir die Story sonst nicht so übertrieben vorgekommen. Die Autorin werde ich daher weiter im Auge behalten. Wer über solche Themen schreibt, der verdient es weiter gelesen zu werden.


Story 4,0/5

Emotionen 3,0/5

Charaktere 4,0/5

Schreibstil 3,0/5

Gesamt 3,4/5


Kennt ihr etwas davon? Falls ja, wie haben sie euch gefallen. Ich hoffe besser als mir.

LG

Sunny