Posts mit dem Label Kochbuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kochbuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 28. November 2020

Rezi "Currys – Die besten Rezepte" Isabelle Guerre

Titel: Currys – Die besten Rezepte

Autor: Isabelle Guerre

Verlag: Bassermann

ISBN: 978-3-8094-4201-1

Preis: 7,99€

Genre: Kochbuch

Format: Hardcover
Seitenzahl: 80 Seiten

Erscheinungsdatum: 19. Oktober 2020



5 von 5 Sternen

*Inhalt:*

Easy Currys! Currys sind diese wunderbar aromatischen Gerichte mit der leckeren Sauce, deren ursprüngliche Heimat vor allem Indien und Thailand ist. Die Zutaten für ein Curry sind nicht festgelegt, es gibt sie vegetarisch, mit Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel oder Fleisch. Allen gemeinsam ist eine feine Komposition von Gewürzen und - in den meisten Fällen - Kokosmilch.

(c)Bassermann


*Wie kam das Buch zu mir*

Ich hatte das Buch in der Vorschau vom Verlag gesehen und es angefragt. Der Bassermann Verlag hat es mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt.


*Meinung:*
Die Aufmachung
des Buches ist für den schmalen Preis wirklich klasse. Es ist ein Hardcover mit schönen stabilen Hochglanzseiten. Und die Fotos sind absolute Spitze. Jedes Einzelne ist so hochwertig arrangiert und fotografiert, dass man sofort Appetit bekommt. Die Belichtung, der Fokus, alles ist auf den Punkt.

meine Zucchinisuppe war eher braun als grün

Zu jedem Rezept gibt es ein Foto des fertigen Gerichtes, das eine ganze Seite einnimmt. Auf dieser Seite steht dann meist noch ein kleiner Spruch mit Bildchen. Das kann man schlecht erklären aber so eine Kleinigkeit wertet es für mich einfach auf. Zum Beispiel findet man bei einem Gericht die Silhouette von drei Hühner zusammen mit dem Schriftzug 'Ein großer Klassiker' oder bei einem anderen Gericht zwei Garnelen und den Spruch 'Extra Leicht'. Manchmal stehen auch Serviervorschläge mit dabei. Auf der gegenüberliegenden Seite wird dann die Zubereitung beschrieben und eine Zutatenübersicht gegeben. Letztere ist ebenfalls ins Bildform und auch das wird wieder so schön arrangiert und fotografiert, dass man das Gefühl vermittelt bekommt, etwas wirklich gesundes und köstliches zu sehen. Natürlich wird auch die Personenanzahl für das Rezept angegeben und die Zeit zum Vorbereiten und zum Garen. Die Beschreibung der Zubereitung ist sehr genau und ich hatte bei den Rezepten, die ich bereits ausprobiert habe, keine Probleme.


Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und es sind sehr viele Rezepte für Vegetarier und wenn ich mich nicht irre auch Veganer (da bin ich mir nur bei den Soßen nicht sicher). Die Zutaten sind nicht immer leicht zu bekommen und teilweise (zumindest bei uns in einer mittelgroßen Stadt) auch nur saisonal zu erhalten. Wer einen Asialaden in der Nähe hat, wird sicher gar keine Schwierigkeiten haben. Hier in meiner Gegend war es noch okay, da wir zwei große Supermarktketten in der Stadt haben, die asiatische Produkte führen. Leider werden die Zutaten aber nicht erklärt. So musste ich Nuac-mam erst einmal googeln, um zu wissen, was es ist. Ansonsten werden natürlich oft verschiedene Currypasten verwendet, die man aber in den größeren Supermärkten bekommt.

Chicken-Curry mit Cashewkernen

Mir haben alle Gerichte, die ich bisher ausprobiert habe, sehr gut bis gut gefallen und auch den Mitverkostern hat es sehr geschmeckt. Natürlich hat es nicht so ausgesehen wie auf den schönen Bildern im Buch. Vor allem meine Zucchinisuppe sah alles andere als so schön grün aus, wie auf dem Foto im Buch. Geschmeckt hat es trotzdem.

 

Als Extra findet man sogar zu jedem Rezept am Ende des Buches eine kleine Einkaufsliste, die man leicht abfotografieren kann.


*Fazit:*

Dies ist für jeden, der gern Currys isst ein Muss. Die Rezepte sind abwechslungsreich und lecker.

 

5 von 5 Sternen

 

Montag, 21. September 2020

Rezi "Tasty – Das Original" Tasty

 

Titel: Tasty – Das Original

Autor: Tasty

Verlag: Südwest

ISBN: 978-3-517-09796-1

Preis: 17 Euro

Genre: Kochbuch

Format: Softcover
Seitenzahl: 192 Seiten

Erscheinungsdatum: 31. August 2020





4,6 von 5 Sternen

*Inhalt:*

Mit diesen 75 genialen Rezepten kommt man ganz easy und schnell zum großen Genuss – und das auch bei vollem Zeitplan. Denn Tasty weiß, dass man viel um die Ohren hat, also machen sie es schnell. Oder besser gesagt in der Küche geht es schnell: Mit genialen One-Pot-Wundern wie Spaghetti mit karamellisierter Zitrone und Garnelen oder 20-Minuten-Gerichten wie Zucchini-Parmesan-Puffern oder Hähnchentalern mit Krautsalat bekommt jeder schnell und mühelos leckeres Essen auf den Tisch.
Nur fünf Zutaten parat? Kein Problem, daraus werden leckere Blumenkohl-Mac 'n' Cheese. Und wäre es nicht genial, wenn man einmal kochen und davon die ganze Woche essen könnte? Spoiler-Alarm: Meal Prep macht es möglich.
Egal, ob man wenig Zeit, Zutaten, saubere Pfannen, Motivation oder alles andere hat, es gibt hier Essen für jeden. Denn Essen kann und sollte jeden Tag lecker sein.

(c)südwest



*Wie kam das Buch zu mir*

Das Buch wurde mir vom südwest Verlag zur Verfügung gestellt!


*Meinung:*
Das Buch ist mir wegen seiner Aufmachung ins Auge gesprungen. Das Coverbild sieht einfach so lecker aus, dass ich gleich reinblättern wollte. Auch die vielen Bilder im Buch machten Lust aufs Nachkochen. Über die Hälfte der Rezepte hatte ich mir dann nach dem ersten Sichten des Buches schon markiert. Leider gibt es nicht zu allen Rezepten ein Bild, aber es sind nur wenige Ausnahmen. Die Bilder sind sehr ansprechend arrangiert und man bekommt sofort Hunger.

Tacos mit Hähnchenbruststreifen.

Die Rezepte sind abwechslungsreich und sehr variabel von ihrem Schwierigkeitsgrad. Die Zutaten habe ich fast alle in meinem lokalen Supermarkt bekommen, aber der ist auch sehr gut ausgestattet. Lediglich eine Zutat habe ich wirklich nirgends auftreiben können. Da musste ich dann improvisieren. Was mir besonders gefiel war aber die Vielfalt an internationalen Rezepten. Ob Asiatisch, Mexikanisch oder Mediterran, hier findet man wirklich alles. Ich besitze seit neuestem eine Cook4Me und war daher besonders begeistert, dass hier auch Rezepte für den Multikocher dabei waren. Hier war der „Huhn-Reis-Eintopf“ mein liebstes Rezept. Wie gesagt gibt es leichte und schwierige Rezepte. Bisher habe ich mich an das „Schweinefleisch Süßsauer“ nicht herangewagt, da man das Fleisch vorher noch Frittieren muss. Irgendwann möchte ich das aber unbedingt noch ausprobieren. Es gibt also Rezepte, die man locker in einer viertel Stunde zubereitet, aber auch Gerichte für die man mehr als eine Stunde in der Küche steht. Genau diese Vielfalt liebe ich. Es gibt viele Rezepte, die ich so schon irgendwo wenigstens in einer abgewandelten Form gesehen habe, aber es gibt auch Rezepte, die ich so noch nicht kannte. Zum Beispiel der „Crunchwrap“ war mal was richtig Ausgefallenes.

spanische Reispfanne

Die Idee mit den Meal Prep-Varianten fand ich sehr hilfreich, da ich immer etwas brauche, um es mit auf Arbeit zu nehmen. Manchmal waren die Vorschläge sehr simple, manchmal aber wirklich hilfreich und so konnte man auch für mehrere Tage etwas vorbereiten und trotzdem Abwechslung haben. Meine einzige Kritik ist die Häufigkeit der Salate im Buch und das dann gerade bei den etwas Ausgefalleneren kein Foto dabei war. Fleisch- und Vegetarische Gerichte halten sich in etwa die Waage.

Mac'n'Cheese

Die einzelnen Zubereitungsschritte werden sehr gut beschrieben. Vor der Zubereitungsanleitung gibt es immer eine kleine Anleitung zu dem Gericht. So hat man das Gefühl man wird persönlich angesprochen und bekommt das Gericht oder einzelne Zutaten etwas erklärt. Das gab dem ganzen einen persönlichen Touch.



*Fazit:*

Wer gern internationale Gerichte kocht, der sollte sich dieses Kochbuch wirklich mal ansehen. Ich fand die Vielfalt wirklich toll.


4,6 von 5 Sternen


 


Samstag, 4. Januar 2020

Rezi "Pinch of Nom" Kate Allinson & Kay Featherstone

Titel: Pinch of Nom
Autor: Kate Allinson & Kay Featherstone
Verlag: ZS Verlag
ISBN: 978-3965840072
Preis: 19,99 €
Genre: Kochbuch
Format: Hardcover
Seitenzahl: 272 Seiten
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2019


5 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Der Bestseller aus England jetzt endlich auch auf Deutsch!
Genug von einseitiger und fader Diätkost? So ging es Kate Allinson und Kay Featherstone auch. Ihren Foodblog »Pinch of Nom« (zu Deutsch in etwa »Eine Prise lecker«) nutzten die beiden Köchinnen daher, um »schlanke«, aber zugleich bodenständige Rezepte zu posten. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten – und zwar in doppelter Hinsicht: Bei den beiden purzelten plötzlich die Pfunde – und ihre Fangemeinde wuchs und wuchs auf inzwischen mehr als 1,5 Millionen.
Jetzt gibt es endlich das Kochbuch zum Blog. Das Erfolgsgeheimnis: Anders als in vielen Diätkonzepten setzen die beiden Autorinnen vor allem auf Geschmack! Von Hash Browns über Chicken Satay bis hin zu Buffalo Skins und leckeren Erdbeeren mit Cheesecake-Füllung – die 100 Rezepte klingen alles andere als nach Diät und Abnehmen, sondern vielmehr nach Lieblingsessen und überzeugen durch Alltagstauglichkeit und Schnelligkeit. Fast alle Gerichte stehen in 30 Minuten auf dem Tisch. Und sie schmecken so lecker, dass man fast gar nicht merkt, wie schnell die Pfunde purzeln. So gut hat Abnehmen noch nie geschmeckt!
(c)ZS Verlag

*Wie kam das Buch zu mir*
Das Buch habe ich bei Lovelybook gewonnen.

*Meinung:*Ich war ehrlich gesagt total überrascht als ich das Buch aufschlug und zum ersten mal durchblätterte. Mich hatte das Buch schon durch seinen modernen und bunten Look für sich gewonnen, aber als ich dann anfing mir die Rezepte zu markieren, die ich ausprobieren wollte und ich nach einigen Seiten merkte, dass ich so gut wie alles markierte, war ich dann endgültig heiß auf das Buch. Aber erst einmal noch ein paar Worte zur Aufmachung. Alles wirkt super modern, lebendig und trotzdem ungezwungen. Die Fotos von den Gerichten sind super arrangiert, belichtet und abwechslungsreich gestaltet. Das dieses Buch von zwei Food-Bloggerinnen verfasst wurde, wird da schnell deutlich. Sie haben alle Rezepte und Bilder selbst gemacht und dann wurden die Rezepte noch von 200 Facebook-Nutzern getestet. Diese gaben dann Feedback zu Verbesserungen. Einfach großartig.


Lange wir nicht 'rumgeschnackt'. Es gibt lediglich eine kleine Vorstellung der Autorinnen, in der sie kurz berichteten, wie dieses Buch überhaupt entstanden ist. Dann gibt es ein paar kurzen Tipps zum Thema gesunde Ernährung bzw. gesundes Abnehmen aus Sicht der Autorinnen. Sie sagen, welche Zutaten sie bevorzugen und warum und welche Kochutensilien, sie empfehlen. Das war es dann schon mit der Einleitung und es geht los mit den Rezepten.



Der Rezepteteil hat mich, wie oben schon erwähnt, wirklich umgehauen. Ich fand die Fotos einfach so ansprechend und auch die Zusammenstellung der Zutaten, dass ich wirklich so gut wie alles gern ausprobieren wollte. Mittlerweile habe ich 7 Gerichte ausprobiert und es werden noch viele weitere folgen. Es gibt hier Rezepte fürs Frühstück (diese sind allerdings eher ungewöhnlich für typische 'Brötchen und Marmelade-Frühstücker' wie mich, daher habe ich diese dann als kleines Mittag gegessen), Rezepte, die an typische Fastfoodessen erinnern, aber eine deutlich gesündere Alternative sind, schnelle Gerichte, Suppen/Eintöpfe, Ofengerichte, Snacks und Beilagen sowie süße Kleinigkeiten. Zu letzterem kann ich keine Einschätzung geben, da ich die Rezepte nicht ausprobiert habe. Der Aufbau der Rezept-Seiten ist immer gleich. Eine großes Farbfoto gibt einen sehr genauen Einblick, was man zu erwarten hat. Dann sieht man übersichtlich, wie lange man für die Zubereitung des Gericht braucht und wie viele Kalorien eine Portion enthält. Es gibt noch einige weitere Hinweise zum Rezept. Zum Beispiel gibt es Rezepte, die die Autorinnen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und Kalorienzahl für jeden Tag empfehlen und welche, die nur besondere Schmanckerl darstellen sollen. Es wird also immer angegeben, ob man das Gericht (wenn man Abnehmen möchte bzw. sein Gewicht halten möchte) jeden Tag, einmal in der Woche oder nur zu besonderen Anlässen essen sollte. 3 deutliche Symbole geben an, ob eine Gericht vegetarisch, glutenfrei und/oder geeignet zum Einfrieren ist.



Die Zutaten zu den einzelnen Rezepten sind nicht zu ausgefallen. Es wird viel mit Gewürzen gearbeitet, die vielleicht nicht jeder im Haus hat, die man aber in jedem größeren Supermarkt zu kaufen bekommt. Ansonsten empfehlen die Autorinnen Kochspray. Dazu mag man stehen wie man will, aber man kann ja auch durchaus etwas flexibel bei den Zutaten sein. Das sollte selbst ein Anfänger hinbekommen. Es wird wirklich alles sehr gut beschrieben und ich denke das Buch ist dadurch und durch die meist recht übersichtlichen Zutaten auch sehr für Kochanfänger geeignet. Es gibt hier schöne moderne Gerichte, die man gut auch abwandeln kann. Die Gerichte sind vor allem international, was mir sehr gefallen hat. Man findet hier unter anderem afrikanisches, italienisches, französisches Essen. Eine richtig tolle Mischung.



Ich persönlich bin kein Kochanfänger und halte mich ehrlich gesagt daher nicht ganz strickt an die Angaben in einem Kochbuch. Die Gerichte, die ich zubereitet habe, waren alle sehr gut, sowohl geschmacklich, als auch von der Konsistenz. Man konnte auch immer die Ähnlichkeit mit dem Foto des jeweiligen Gerichtes sehen, dass wirklich nicht bei jedem Kochbuch so ist. Für mich ist es zu meinem liebsten Kochbuch geworden und ich freue mich, dass ich noch viele weitere Rezepte ausprobieren kann.


*Fazit:*
Dies ist ein tolles Kochbuch mit authentischen, abwechslungsreichen Gerichten, realistischen und trotzdem wunderschönen Fotos. Es ist zu meinem liebsten Kochbuch geworden.

 5 von 5 Sternen


Donnerstag, 19. Dezember 2019

Rezi "Manege frei für kleine Köche!" von Holger Stromberg

Titel: Manege frei für kleine Köche!
Autor: Holger Stromberg
Verlag: Südwest
ISBN: 978-3-517-09863-0
Preis: 18 €
Genre: Sachbuch
Format: Hardcover
Seitenzahl: 176 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2019


4,6 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Superhelden essen clever!
Manege frei für kleine Köche: Wenn Kinder zusammen mit Mama oder Papa kochen dürfen, schmeckt alles gleich viel besser – auch Obst und Gemüse, die in diesem Buch die eigentlichen Stars sind.
Holger Stromberg, Fußball-Weltmeister-Koch und einst jüngster Sternekoch Deutschlands, präsentiert kindgerechte und gesunde Rezepte mit „Superkräften“. Die liebevoll illustrierten „Vitalen Acht“ – eine muntere Obst- und Gemüsebande rund um Rike Rote Beete, Basti Pastinake und Finocchio Fenchel – führen mit spannendem Ernährungswissen, Rätseln und lustigen Geschichten der Kinderbuchautorin Gaby Grosser auf unterhaltsame Weise durch das Buch.
Wie eine gesunde Ernährung im Alltag besser funktionieren kann, wie man richtig motiviert und wo kindliches Essverhalten auch ein gutes Stück durch unsere Evolution oder durch heutige gesellschaftliche Veränderungen beeinflusst ist, zeigt der umfangreiche Elternratgeber – mit Beiträgen vom Familientherapeuten Jesper Juul, dem Kinderarzt Dr. med. Renz-Polster, der Zukunftsforscherin Hanni Rützler, Holger Stromberg sowie der Buchautorin und Journalistin Anna Funck.
Initiator und Herausgeber ist der ehemalige Eishockey-Profi und LaVita-Gründer Gerd Truntschka.
© südwest

*Wie kam das Buch zu mir*
Das Buch wurde mir vom Südwest Verlag zur Verfügung gestellt.

*Meinung:*Dieses Buch ist wirklich super, um Kindern eine gesunde Ernährung näher zu bringen. Helfen tun einem dabei die Charaktere im Buch. Massimo Mais, Anne Apfel, Rike Rote Beete, Branko Brokkoli, Kira Karotte, Finacchio Fenchel, Basti Pastinake und Tadeus Tomate haben nicht nur einprägsame Namen sondern geben den Kindern ein vertrautes Gefühl. Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr sich Kinder auch in Literatur hineindenken können und sich Charaktere merken und wiedererkennen. Ich habe das Buch gemeinsam mit drei Kindern auf meiner Arbeitsstelle ausprobiert. Die Kinder waren zwischen 3 und 5 Jahren alt. Witzig fand ich, dass sie die zu kochenden Rezepte nicht nach dem aussuchten, was sie auf dem Bild sahen oder was sie sonst so mögen, sondern danach welcher Gemüse-Charakter etwas dazu erzählte. Da sieht man aber auch wie wichtig solche Charaktere sind, wenn man mit Kindern so ein Buch entdecken will. Auch die kleinen Spielchen, wie das Gemüserätsel und das Wimmelbild kamen super gut an. Die Aufkleber fanden auch alle richtig toll und sie wurde im Buch verteilt. Mit ihnen kann man die Rezepte bewerten oder einfach die Seiten verschönern.

Der allgemeine Teil beinhaltet die Vorstellung der 'wichtigsten' Gemüsesorten im Buch. Mein Lieblingsgemüse, der Blumenkohl, ist leider nicht dabei, dafür aber der Broccoli. Es werden die verschiedenen Küchenutensilien vorgestellt, Vitamine erklärt, Tipps zum Einkauf und zur Lagerung gegeben und vieles mehr. Auch das Thema Süßes wird angesprochen.

Die Symbolik bei den Rezepten ist sehr übersichtlich und vor allem auch wieder kindgerecht. Ich fand es toll, dass auch dabei an die Kinder gedacht wurde. Kleine bunte Symbole mit Figuren oder anderen leicht erkennbaren Dingen zeigen an wofür das Gericht besonders gut ist – ob für Knochen, für Energie, für die Verdauung und und und. Auch der Schwierigkeitsgrad und der Zeitaufwand wird angegeben.

Der Rezepte-Teil ist dann in die einzelnen Gemüsesorten/Gemüsecharaktere aufgeteilt. Bei jedem Rezept meldet sich der jeweilige Gemüsecharakter zu Wort. Manchmal erzählt er den Kinder etwas über sich selbst, wo er herkommt, wie er sich weiterentwickelt hat, welche besonderen Eigenschaften er hat und solche Dinge. Manchmal gibt es kleine Dialoge zwischen den Charakteren und Holger, der Autor, meldet sich als eigener Charakter zu Wort. Eben diese kleinen Geschichten/Dialoge regten die Kinder an das Gericht ausprobieren zu wollen. Als ersten hatten sich 'meine' Kinder das Fenchel-Risotto mit Lachsfilet ausgesucht. Ich war wenig begeistert, weil Fenchel für mich einfach ganz schrecklich schmeckt, aber hier ging es ja genau darum, dass die Kinder nicht solche Abneigungen entwickeln wie ich und daher hielt ich den Mund und wir legten los. Grund für die Wahl des Rezeptes war allerdings der rollerfahrende Finacchio Fenchel, den die Kinder toll fanden. Die Kinder halfen beim Zusammensuchen der Zutaten und beim Abwiegen und Abmessen, aber viel mehr ist bei der Altersgruppe und dem Entwicklungsstand noch nicht drin gewesen. Auch wenn im Anhang beschrieben wird, dass man Kindern ruhig etwas mehr zutrauen soll, so habe ich doch eine Aufsichtspflicht und ließ daher keinen an ein Messer oder ähnliches. Mit eigenen Kinder wäre das eventuell anders gewesen. Die Mütter der Kinder halfen mit beim Kochen, was dann auch wieder einen pädagogischen Effekt hatte, aber das ist nun wieder sehr speziell, weil ich das Buch ja in einer Mutter-Kind-Einrichtung getestet habe. Trotzdem zeigt es, dass dieses Buch auch Erwachsenen noch von Nutzen ist, ob nun mit Lerncharakter oder rein als Rezeptsammlung. Das fertige Produkt kam sehr gut an. Auch die weiteren Rezepte, die wir ausprobieren verliefen ähnlich. Wir hatten keine Schwierigkeiten beim Nachkochen und die Kinder waren vom Essen begeistert. Ich selbst würde die Rezepte nur zum Teil in mein Privatleben (ohne Kinder) einbauen, aber für Kinder sind sie ideal. Unter anderem haben wir noch die Karottenbolognese, Karotten-Muffins und die Pastinakensuppe ausprobiert. Den Kindern hat alles geschmeckt, allerdings muss ich auch dazu sagen, dass wir sehr 'einfache' Kinder haben, die so gut wie alles essen.

Am Ende des Buches gibt es noch einen Elternratgeber. Hier melden sich mehrere Experten zu Wort und beschreiben in einem recht lockeren Text, wie man Kindern gesunde Ernährung näher bringen kann. Wie man den Einkauf gestaltet, welche Dinge man einfach mal die Kinder selbst erleben und ausprobieren lassen sollte, wie man sie am besten einbezieht und motiviert. Ich fand diese ungezwungenen locker strukturierten Texte sehr ansprechend und habe den Teil mit einigen der Mütter auf meiner Arbeitsstelle bearbeitet. Auch hierfür war das Buch sehr geeignet. Für mich war es daher ein Erfolg auf ganzer Linie und ich kann es sehr weiterempfehlen.


*Fazit:*
Dieses Buch hilft Eltern ihren Kindern eine gesunde Ernährung näher zu bringen und gemeinsame Kocherlebnisse mit ihnen zu erleben. Mit Hilfe der lustigen Figuren, bunten Bilder und kleinen Rätseln macht das Buch Kinder richtig Spaß. Ich kann es sehr empfehlen.

 4,6 von 5 Sternen


Montag, 20. August 2018

Rezi "Essen ohne Kohlenhydrate" Alexander Grimme

Titel: Essen ohne Kohlenhydrate
Autor: Alexander Grimme
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-17761-5
Preis: 12,99 €
Genre: Kochbuch
Format: Softcover/Klappenbroschur
Seitenzahl: 144 Seiten
Erscheinungsdatum: 23.07.2018


4,6 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Nachdem Bestsellerautor Alexander Grimme in seinen letzten Büchern bewiesen hat, wie einfach die Low-Carb-Küche ist, zeigt er nun, wie schnell sie sein kann. Alle Rezepte im neuen Band können in unter 20 Minuten zubereitet werden. Perfekt geeignet für Berufstätige, Vollzeit-Mütter und jeden, der keine Lust oder Zeit hat, stundenlang in der Küche zu stehen, und sich trotzdem kohlenhydratarm ernähren möchte. So gelingt das Abnehmen ganz nebenbei und lässt sich perfekt in jeden Alltag integrieren.
(c)Goldmann


*Wie kam das Buch zu mir*
Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt.


*Meinung:*
Die Aufmachung
des Buches ist sehr schön. Zum einen finde ich das Material für ein Kochbuch sehr gelungen. Das Buch ist sehr flexibel und die Seiten angenehm robust und glatt. Dadurch bleibt das Buch super aufgeklappt, wenn man es zum Kochen benutzt. Auch wenn etwas Mehl oder sonstige trockenen Zutaten mal auf das Papier gelangen, hinterlässt das meist keine Spuren. Zum anderen sind die Bilder/Fotos wirken sehr hochwertig. Die Gerichte werden gut in Szene gesetzt und belichtet. Bei vielen Rezepten gibt es mehr als ein Bild und das Gericht wird aus verschiedenen Winkeln gezeigt. Durch das helle, klare Licht wirken die Rezepte auf den Fotos besonders ansprechend und man bekommt Lust diese Nachzukochen.

Das Buch ist auch für Veganer und Vegetarier geeignet, da man anhand von Symbolen schnell erkennt welches Rezept für die jeweilige Gruppe angemessen ist. Die Anzahl der Rezepte, die auch für Veganer und/oder Vegetarier geeignet sind, ist sehr ausgeglichen.

Die Rezepte variieren von sehr schnell bis mittelaufwendig. Von den Zutaten her, sollte es für Leser, die sich schon etwas länger mit gesunder Ernährung beschäftigen, kaum große Überraschungen geben. Für Leser, die gerade erst anfangen, sich damit zu beschäftigen, müssen etliche Grundlagen eingekauft werden, aber es hält sich in Grenzen und steht in keinen Vergleich zu manch anderem Kochbuch dieser Kategorie. Den größten Teil der Zutaten bekommt man in ganz normalen Lebensmittelgeschäften. Einige wenige Zutaten wird man aber nur im Bioladen, Asialaden oder Reformhaus finden. Alles in allem denke ich aber, dass die Preise der Zutaten sich im guten Mittelmaß befinden.

Die Rezepte sind sehr vielfältig und somit ist das Buch ideal für Einsteiger gedacht. Grob aufgeteilt ist das Buch in Frühstücks-, vegetarische-, Geflügel-, Fleisch- und Fischgerichte. Auch innerhalb dieser großen Kategorien finde ich die Vielfalt sehr überzeugend. Man findet viele Alternativen, zu beliebten Gerichten, die sonst allerdings viele Kohlenhydrate enthalten. Natürlich sind viele davon etwas gewöhnungsbedürftig, aber man findet dabei die ein oder andere positive Überraschung. Für mich waren viele Rezepte nichts neues, aber es waren auch viele meiner Lieblingsrezepte in kleinen Abwandlungen dabei. Ich finde diese ideal für Neueinsteiger in das Thema gesunde Ernährung. (Gebratener Blumenkohl, Pastinakenchips, Brokolie-Hähnchenpfanne...) Einige ausgefallene Rezepte gab es für mich auch. Relativ überrascht war ich beim „Falschen Milchreis“. Das diese Zutatenkombi tatsächlich annähernd an den Geschmack herankam, war wirklich ein Wow-Effekt.



Weniger begeistert war ich von den Chocolate Pancakes, da es keine hilfreiche Angabe zur Bratzeit/Hitze gab und mir viele Pancakes verkohlten, egal wie sehr ich versuchte aufzupassen. Geschmacklich hatten sie für mich auch nichts mit Pancakes zu tun. Sie schmeckten eher wie Kuchen. An sich nicht schlecht, aber der Aufwand war mir hier viel zu hoch.



Ein neues Lieblingsgericht habe ich in dem Buch auch gefunden. Die Käse-Bärlauch-Tomate ist ein absoluter Brenner bei uns und wurde nun schon mehrfach zubereitet und verzehrt. Das Pesto-Rezept hätte aber durchaus auch im Buch enthalten sein können, denn ich finde so etwas muss man nicht fertig kaufen.



Bis auf gelegentliche schwammige Aussagen zur Garzeit/Hitze fand ich die Rezepte sehr gut beschrieben. Es wird auch immer eine ungefähre Zeitangabe auf der jeweiligen Seite angegeben, die mich persönlich eher nicht interessiert. Da das Buch aber mit schnellen Rezepten wirbt, ist dies natürlich ein nettes Gimmek. Für mich viel wichtiger sind die Makro-Angaben und die waren da. 

 

*Fazit:*
Dies ist definitiv eines der besseren Low-Carb Kochbücher, die ich bisher ausprobiert habe. Die Rezepte sind sehr vielfältig. Sie reichen von den gängigen Standard-Low-Carb-Rezepten zu recht ausgefallenen Rezepten, wie z.B. dem „Falschen Milchreis“. Die sehr schöne Aufmachung mit den qualitativ hochwertigen Fotos rundet das ganze dann noch ab. Ich kann das Buch absolut empfehlen.

4,6 von 5 Sternen
 

Sonntag, 11. März 2018

Rezi "Schlank an einem Tag" Patric Heizman

Titel: Schlank an einem Tag
Autor: Patric Heizman
Verlag: Südwest
ISBN: 978-3-517-09541-7
Preis: 19,99 €
Genre: Sachbuch
Format: Softcover
Seitenzahl: 160 Seiten
Erscheinungsdatum: 11.12.2017


4 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Schlank an einem Tag – soll das ein Witz sein? Keineswegs. Patric Heizmann weiß, wovon er spricht, wenn er kleine Schritte mit großen Erfolgen in Aussicht stellt. Der sanfte Einstieg an nur einem Tag in der Woche ist so etwas wie die Gelinggarantie für eine langfristige Ernährungsumstellung. Am "perfekten Tag" heißt das, Essen nach der Ernährungsuhr, mehr Eiweiß, Kohlenhydrate bewusst einsetzen, gutes Fett, kurze Muskeltrainingseinheiten, Stress reduzieren, Esspausen einhalten, Genuss ohne Dauerhungern. Hier kommen über 80 leckere, gesunde Rezeptideen, dazu viel Ernährungs-Know-how und Hintergrundwissen. Kleine Psychotricks helfen, unnötige Kalorienbomben zu durchschauen und wieder bewusster zu essen. Jeder stellt sich aus Patric Heizmanns Rezepten seine Lieblinge zusammen – nach dem Motto „Mach’s einfach. Iss besser und nicht weniger“.
(c)südwest

*Wie kam das Buch zu mir*
Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt.

*Meinung:*Ich lese viele Bücher zu gesunder Ernährung, Sport und Fitness. Daher ist mir natürlich auch dieses Buch ins Auge gesprungen. Den Titel finde ich eher schlecht gewählt, aber ich habe das Buch hauptsächlich als Kochbuch genutzt und da war mir der allgemeine Informationsteil nicht so wichtig. Positiv ist aber der Ansatz bzw. die Philosophie des Buches/des Autors. Hier geht es nicht um Diäten und schnellen Abnehmerfolgen (daher mein Unverständnis über die Titelwahl) sondern darum langfristige seine Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten umzustellen.

Der Autor gibt auf den ersten 45 Seiten viele Tipps zur gesunden Ernährung. Was dazugehört und was man vermeiden sollte. Er spricht über Mythen und gibt viele Motivationshilfen. Auch das Thema Bewegung kommt nicht zu kurz. Zu aktuellen Ernährungsstilen gibt er genauso seine Meinung kund, wie er Tipps und Tricks für eingefahrenen Verhaltensmuster äußert. Alles in allem ist dieser Informationsteil wirklich ausgesprochen gut für Anfänger geeignet. Hier wird nicht in die Tiefe gegangen, sondern wirklich der erste Anstoß zu einem neuen Bewusstsein zum Thema Ernährung und Bewegung gegeben.

Für mich wichtig war aber eher der Rezepteteil und da wurde ich wirklich nicht enttäuscht. Zum einen gibt es zu vielen Rezepten sehr ansprechende Fotos. Leider nicht zu allen und das ist für mich immer ein kleinen Manko bei Büchern dieser Art. Aufgeteilt sind die Rezepte in Frühstück, Mittag, Abendbrot und Snacks. Dabei wechseln sich süße, herzhafte, leichte Rezepte ab. Es gibt auch Rezepte zu Getränken und Süßspeisen. Leider gab es keine übersichtlichen Symbole, die einem gleich klarmachten, ob es sich um ein glutenfreies, laktosefreies, veganes... Gericht handelt. Das macht es Menschen, die gesundheitlich oder aus Überzeugung einen bestimmten Ernährungsstil verfolgen einfacher und so kenne ich es aus vielen anderen modernen Kochbüchern. Erst recht spät fiel mir auf, dass diese Hinweise ganz schwach und in kleinen Schrift über dem Titel des jeweiligen Gerichtes stehen. Ansonsten war aber alles sehr übersichtlich, die Zutaten nicht zu ausgefallen und es gab meistens auch Tipps zum Thema Variabilität und Haltbarkeit. Teilweise gab es sogar noch Infos zu einzelnen Zutaten. Inhaltlich gab es manchmal kleine Probleme. Leser, die wirklich jeden Schritt erklärt brauchen, könnten mit der ein oder anderen sehr allgemeinen Erklärung etwas überfordert sein. Manchmal wird man aufgefordert etwas zu erwärmen, aber es wird dazu keine Zeitangabe oder Wattzahl für die Mikrowelle angegeben. Auch bei den Gewürzen wird meist keine Mengenangabe gegeben und das fand ich schon etwas merkwürdig. Bei Pfeffer und Salz kann ich das noch nachvollziehen, aber wenn es um Paprikapulver, Curry oder ähnliches geht, hätte ich da schon gern eine Empfehlung. Die jeweiligen Nährwerte pro Portion werden bei jedem Rezept angegeben. Ich persönlich empfand die Rezepte als gesund. Lediglich die sehr häufige Aufforderung Brühwürfel/Instantpulver zu benutzten, störte mich. Zumal es nun wirklich nicht so schwer ist selbst eine Gemüsebrühe herzustellen und zu lagern.

Von der Vielfalt und dem Geschmack der Gerichte war ich wirklich begeistert. Schon beim ersten Sichten der Rezepte haben mich etwa 70 Prozent der Rezepte angesprochen, wenn mir auch gleich klar war, dass ich bei einiges etwas abändern müsste. Besonders herausheben möchte ich mal den Puten-Bohnen-Auflauf (die Kombination kannte ich nicht nicht), Hähnchen-Cordon-bleu auf Möhren-Traubensalat (geniale Kombination), Blumenkohlgratin mit Schinken (eines meiner absoluten Lieblingsrezepte), Blumenkohl in Schinkensauce (Hmmm, sooo lecker), Putenbruststreifen mit Brokkoli-Sesam-Gemüse (ist mir zu würzig gewesen, aber den werde ich trotzdem noch einmal ausprobieren mit weniger Gewürzen) und das Hühnerfrikassee (sah bei mir nicht so toll aus wie auf dem Foto im Buch, aber geschmeckt hat es trotzdem sehr gut). Von den Rezepten, die ich ausprobiert habe, fand ich alles sehr lecker, bis auf das etwas verwürzte 'Brokkkoli-Curry', was aber auch daran liegen kann, dass ich die Sesampaste durch etwas anderes ersetzt hatte.



*Fazit:*
Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der sich mit einer gesunden Ernährungsumstellung beschäftigen möchte. Die Rezepte sind sehr vielfältig und lecker.

 4 von 5 Sternen


Montag, 26. Juni 2017

Rezi "Das Women's Health Kochbuch" von Gabriele Giesler

Titel: Das Women's Health Kochbuch
Autor: Gabriele Giesler
Verlag: südwest
ISBN: 978-3-517-09570-7
Preis: 19,99 €
Genre: Kochbuch; Sachbuch
Format: Hardcover
Seitenzahl: 192
Erscheinungsdatum: 09.05.2017


3 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Diät war gestern! Jahrzehntelang wurde Frauen erzählt, dass Magermodels das Maß aller Dinge seien. Doch Klappergestelle sind weder sexy, noch sind deren Körpergewicht und Essverhalten gesund. Eine sportliche Frau braucht Kalorien, denn der Motor muss verbrennen, um Höchstleistungen zu bringen. Gesundes Essen schmeckt, macht Spaß und sollte fix zuzubereiten sein. Über 120 passende Rezepte für jede Lebenslage gibt's nun im „Women's Health Kochbuch“. Stay strong, not skinny!
(c)südwest

*Wie kam das Buch zu mir*
Ich bin immer auf der Suche nach neuen Kochbüchern oder Fitnessbüchern. Von Women's Health liebe ich die Fitnessbücher und wollte daher auch dieses Kochbuch ausprobieren. Es wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt.


*Meinung:*
Der Einführungs- und Informationsteil
ist sehr übersichtlich und kurz gefasst. Es gibt die üblichen Hinweise zum Thema Bio und saisonales Gemüse und Obst. Einige für Neulinge im Gesundheitstrend eher unbekannte Lebensmittel werden ebenfalls vorgestellt. Hier wurden wirklich interessante Sachen gewählt. Selbst für mich, die ich schon etliche Fitness- und Gesundheitsbücher gelesen habe, war es informativ. Weiterhin werden wichtige Küchenutensilien vorgestellt. Wirklich interessant fand ich die kleinen Tips bei Pannen. So wurden Hinweise gegeben, wie man z. B. versalzenes oder angebranntes Essen retten kann und was man gegen zu dicke oder zu dünne Saucen tun kann. Zum Schluss gibt es noch extra Hinweise für Ausdauer- und Kraftsportler, aber auch für den Ottonormalverbraucher, der gern ein paar Kilo abnehmen möchte. Dazu zählen Hinweise zur Nahrungsergänzung, Nährstoffkombinationen und Motivation.



Die Rezepte sind sehr vielseitig. Leider gibt es zu vielen Rezepten kein Foto. Das stellte gerade deshalb ein Problem dar, weil ich (wie ich später noch näher erklären werde) teilweise arge Probleme mit den Angaben der Zutaten hatte. Ich wusste daher oft nicht in welche Richtung ich eigentlich arbeiten muss, um annähernd etwas herauszubekommen, was der Autor anstrebte. Die Bilder, die es gab, waren allerdings gut gemacht und ich würde sie fototechnisch (Schärfe, Arrangement, Licht...) im oberen Mittelmaß einordnen. Die Rezepte waren in folgende Kategorien eingeteilt:
Frühstück
Genießer Frühstück
Lunchbox de luxe
Picknick & Fingerfood
Muskelfood
Auftanken
Quick & Easy
Leicht & locker
Detox Days
Frei von...
Schlemmergerichte
Sweets for my swett
Jede Kategorie ist für einen ganz bestimmten Zweck ausgelegt und man muss sich schon etwas damit beschäftigen, was zu dem eigenen (Sport)Typ passt. Wenn ich abnehmen will, wenig Sport mache und mich nur aus der Kategorie „Auftanken“ bediene, werde ich schnell mein blaues Wunder erleben. Ein wenig sollte man sich also schon mit den einzelnen Nährstoffen auskennen. Gut ist, dass bei jedem Rezept genau angegeben ist, wie viel Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß und Kalorien es enthält. Mit Symbolen wird außerdem sehr übersichtlich dargestellt, ob ein Gericht glutenfrei, laktosefrei, vegan oder vegetarisch ist.



Die Vielfalt der Rezepte ist wirklich toll. Von relativ normalen Rezepten wie Pasta und Crepes, findet man auch eher ausgefallenere Sachen wie Kichererbsenburger oder Quinoasalat. Die Zutaten sind für Einsteiger eher ausgefallen. Für Leser, die sich schon länger mit gesunder Ernährung beschäftigen, wird es nur wenige sehr ausgefallene Zutaten geben und man wird wissen, wo man sie bekommt. (Bioladen, Reformhaus, Internet...) Billig ist das ganze aber nicht.



So sehr mich die Aufmachung und die Vielzahl und Vielfalt der Rezepte begeisterte, so enttäuscht war ich meist bei der Umsetzung bzw. beim Endergebnis. Es fällt einfach stark auf, dass hier einiges nicht stimmen kann. Natürlich passiert es mir immer mal wieder bei Kochbüchern, dass ein Rezept so gar nicht hinhaut wie im Buch beschrieben, obwohl man sich genau an die Zutaten und die Zubereitungsbeschreibung hält. Hier ist es mir allerdings bei etwas zu vielen Rezepten so gegangen. Quark wurde viel zu dünn, Muffinteig reichte vorn und hinten nicht für die angegebene Menge... das war schon sehr frustrierend. Mit etwas Erfahrung kann man das ganze dann beim zweiten Versuch ausbessern, aber das sollte nicht Sinn und Zweck der Sache sein.



Alles in allem habe ich viele neue Ideen aus dem Buch entnommen, musste aber eben vieles abändern.



*Fazit:*
Den Einführungsteil fand ich schön gegliedert und informativ. Die Rezepte waren vielfältig, aber es haperte leider sehr an der Zutaten- und Zubereitungsbeschreibung. Alles in allem habe ich viele neue Ideen aus dem Buch entnommen, musste aber eben vieles abändern.


 3 von 5 Sternen

Mittwoch, 26. April 2017

Rezi "Low Carb typgerecht" Marina Lommel

Titel: Low Carb typgerecht
Autor: Marina Lommel
Verlag: südwest
ISBN: 978-3-517-09573-8
Preis: 17,99 €
Genre: Sachbuch
Format: Klappenbroschur
Seitenzahl: 160 Seiten
Erscheinungsdatum: 20.03.2017


3,6 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Wer einen maßgeschneiderten Abnehmturbo sucht, ist bei Low Carb richtig: Ob man 5, 10 oder mehr Kilo verlieren will, ob in 30 Tagen oder länger – all das lässt sich durch das typgerechte Ernährungsprogramm steuern. Ein Test zeigt, welcher Typ zutrifft und welche Kohlenhydratmengen erlaubt sind. Auf dem Teller befinden sich Leckereien wie Pulled Pork, Lachsburger und Bergkäse-Gnocchi sowie vegetarische und bürotaugliche Alternativen. Der individuelle Weg zum Traumbody!
(c)südwest


*Wie kam das Buch zu mir*
Da ich mich seit einiger Zeit stark mit Low Carb, Paleo und Clean Eating beschäftige, ist mir auch dieses Buch ins Auge gestochen. Es wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt.



*Meinung:*In den ersten 41 Seiten gibt das Buch einen schönen Einstieg in das Thema Low Carb Ernährung. Hier wird nichts zu wissenschaftlich erklärt, alles ist gut gegliedert und das Ganze ist schön frisch und modern illustriert.

Das besondere im Buch ist die 30 Tage Challenge, die in 3 Phasen unterteilt ist. Außerdem macht man einen Test und findet somit die typgerechte Herangehensweise an die Challenge. Je nach Typ beginnt man die Challenge in verschiedenen Phasen bzw. führt diese unterschiedlich lange aus. Gut finde ich auch, dass der Test auch Untertypen ermittelt und dadurch noch etwas genauer wird. Zu den einzelnen Phasen findet man dann sehr übersichtlich anhand von farbigen Überschriften Rezepte im Buch. Das wurde wirklich sehr gut gelöst. Ansonsten kann ich zu der Challenge allerdings nichts sagen, da ich das Buch hauptsächlich als reines Kochbuch genutzt habe.

Die Rezepte erstrecken sich über etwa drei viertel des Buches. Die Gestaltung ist übersichtlich und alles wirkt modern und peppig. Leider gibt es nicht zu jedem Rezept eine Foto. Ich persönlich würde da lieber auf ein paar Rezepte verzichten, damit ich zu jedem ein Foto zu sehen bekommen könnte. Gut gelöst finde ich, dass man anhand kleiner Symbole sofort sieht, ob eine Gericht Paleo, Vegetarisch oder Vegan ist. Auch die jeweilige Proteinquelle (z.b. Fleischsorte, Milchprodukt, Proteinpulver...) wird anhand eines Symbols angezeigt. Ich persönlich brauche das nicht, aber es ist ein netter Zusatz.

Die Rezepte sind vielseitig. Man findet etliche Frühstücks-, Mittags- und Abendmahlzeiten sowie Desserts. Sie sind in die einzelnen Phasen der Challenge eingeteilt. Für Leser, die die Challenge durchziehen wollen, ist dies sehr hilfreich und man muss nicht lange suchen. Die Zutaten sind eher aus der oberen Preisklasse und teilweise für Anfänger sehr ausgefallen. Leser, die sich bereits Low Carb ernähren werden größtenteils alles im Haus haben bzw. wissen, wo sie es bekommen. Viele Rezepte verwenden hier Proteinpulver. Ich persönlich nutze dies ab und zu und stehe dem Ganzen nicht negativ gegenüber. Wer allerdings Proteinpulver vermeidet, muss etliche Frühstücksrezepte im Buch abwandeln. Die Fotos im Buch sind wirklich sehr gut, sowohl von der Bildqualität an sich als auch von der Komposition. Man wird wirklich angeregt, diese nachzukochen. Daher muss ich nochmal sagen, dass ich es schade finde, dass es zu vielen Rezepten keine Fotos gibt. Manche Leser stört dies sicher nicht, aber ich bin ein sehr visueller Typ.

Für Anfänger bietet das Buch eine sehr ausgewogene und vielseitige Mischung an Rezepten. Leser, wie mich, die schon viele Bücher dieser Art gelesen haben und/oder die sich schon länger Low Carb ernähren, werden vieles bereits kennen. Das finde ich aber völlig in Ordnung, da gerade so ein Challenge-Buch doch eher auf Neueinsteiger zugeschnitten sein sollte. Trotzdem findet man als 'alter Hase' noch etliche schöne, neue Ideen und Varianten im Buch.

Für mich ganz persönlich kann das Buch leider nicht so viel bieten. Das Problem liegt bei zwei Zutaten, die in diesem Buch wirklich sehr häufig verwendet werden. Wie oben schon beschrieben, besitze ich etliche Low Carb Kochbücher und beschäftige mich nun schon eine ganze Weile damit. Daher weiß ich das Mandelmehl und Kokosprodukte ein wichtiger Bestandteil der Low Carb Ernährung sind. Leider mag ich beides nicht. Kokosöl ersetzte ich durch Kokosfett, Ghee oder Olivenöl und Kokosmilch ist für einige Rezepte noch in Ordnung, aber ansonsten ersetzte ich sie oder lasse das jeweilige Rezept aus. Bei allen anderen Büchern, die ich besitze war dies nie eine großes Problem. Hier allerdings war es schon sehr deutlich. Ich wünschte ich könnte meinen Geschmack ändern, aber so war das Buch für mich persönlich nicht so gut wie andere Bücher dieser Art. Die Challenge hätte ich daher (selbst wenn ich es gewollt hätte) anhand der Rezepte auch niemals in Angriff nehmen können.


*Fazit:*
Wer Mandelmehl und Kokosprodukte genauso wenig mag wie ich, kann dieses Buch nur bedingt nutzen. Ansonsten ist es aber ein wirklich gutes Einsteigerbuch in die Low Carb Ernährung. Gerade durch die Einteilung (anhand eines Tests) in verschiedene Typen und die sehr gut gegliederten Rezepte für die einzelnen Phasen der Abnehm-Challenge ist das Buch ideal für Neulinge geeignet. Auch die vielseitige Rezepte und die gute Einleitung bieten ein gutes Rundumpaket. Erfahrene Low Carb Ernährer werden ebenfalls einige neue Rezepte im Buch finden oder für bereits Bekanntes neue Varianten geboten bekommen.


3,6 von 5 Sternen
 

Mittwoch, 8. März 2017

Rezi "Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel" Marion Grillparzer

Titel: Cleverer als No Carb: Die Carb-100-Formel
Autor: Marion Grillparzer
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-60415-5
Preis: 12,99 €
Genre: Gesundheitsratgeber, Sachbuch
Format: Klappenbroschur
Seitenzahl: 240
Erscheinungsdatum: 13.02.2017


4 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Intelligent, einfach, gesund und mit Genuss der Kohlenhydrat-Falle entkommen, die Darmflora auf schlank programmieren und das Gehirn auf »zufrieden« polen: mit Carb 100. So funktioniert’s: Wir essen weniger Kohlenhydrate – und von den richtigen. Natur-Carbs statt Industrie- Carbs. Damit der Körper kriegt, was er braucht, der Geschmack nicht zu kurz kommt und die Seele auch nicht. Mit dem All-you-can-eat-Pudding, dem Eiweißbrot, dem Carb- 100-Smoothie, dem Pasta-Joker und vielen weiteren Rezepten. Bunt und fröhlich illustriert – locker, leicht und motivierend!
(c)Heyne


*Wie kam das Buch zu mir*
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag zur Verfügung gestellt.

*Meinung:*Das Buch ist locker und leicht geschrieben. Durch seine vielen kleinen Abschnitte und Absätze wirkt es eher wie eine Zeitschrift. Das Buch ist vollgepackt mit allem möglichen Informationen zur Low Carb Ernährung. Die Abschnitte ermöglichen es Lesern, die sich mit dem Thema bereits auskennen, für sie wichtige Abschnitte zu finden und andere zu überspringen. Leider ist die Aufteilung der Themen irgendwie chaotisch und einiges wiederholt sich. Das ganze wird eher motivierend und für den Otto-Normal-Verbraucher beschrieben. Wissenschaftliche Erklärungen und Details sucht man hier vergebens. Auf mich wirkt so eine Art und Weise zu schreiben eher nicht so überzeugend. Für Leser, die sich gerade neu mit diesem Thema beschäftigen, ist es allerdings ideal, da man nicht mit Fakten überladen wird. Viele Vorurteile oder falsche Vorstellungen werden hier beschrieben und widerlegt. So ein Buch hätte ich mir gewünscht als ich in das Thema Low Carb eingestiegen bin. Daher halte ich dieses Buch für absolut empfehlenswert für Anfänger der Low Carb Ernährung.

Sehr positiv empfand ich, dass man hier nicht nur über Ernährung spricht, sondern auch über die allgemeine Einstellung zu Ernährung und seinen Körper. Auch das Thema Sport kommt nicht zu kurz und es werden schöne kleinen Übungen/Einheiten vorgestellt, die einem auf dem Weg zu einem gesünderen Leben helfen.



Überall im Buch verteilt gibt es übersichtliche Listen bzw. Tabellen. Leider muss ich auch hier sagen, dass es auf mich unorganisiert wirkt und man nicht sofort das findet, was man sucht. Das haben andere Autoren bereits besser gemacht.

Der Rezepteteil nimmt etwas mehr als ein Drittel des Buches ein. Leider konnte er mich nicht überzeugen, was allerdings daran liegt, dass ich schon viele Low Carb Bücher gelesen habe. Das ganze bietet Neueinsteigern eine tolle Einführung, aber für Leser, die sich schon eine Weile damit beschäftigen, bietet es keinen wirklich neuen Rezeptideen. Die Einteilung und Aufmachung der Rezepte hat mich nicht überzeugt. Auch hier wirkt alles ein klein wenig unorganisiert. Bei manchen Rezepten übersieht man leicht die erste Zutat, weil sie unübersichtlich eine Zeile zu weit oben steht. Wäre dieses Format durchgängig im Buch, hätte es mich nicht gestört, aber es ändert sich ständig.



Die Zutaten sind meist alle einfach zu beschaffen. Zumindest im Reformhaus oder Bioladen wird man so gut wie alles finden. Einige Zutaten sind aber auch selbst für mich, eher ungewöhnlich. (Erbenseiweißpulver, Mango Tofu...) Verwirrt war ich, dass die Autorin im vorderen Teil des Buches davon spricht, dass man nicht die mageren Milchprodukte verwenden soll, in einem ihrer Rezepte aber genau diese verwendet. Nur zu wenigen Rezepten gibt es Bilder. Das stört mich sehr.


*Fazit:*
Ja, irgendwie hört sich meine Rezension eher negativ an, aber dass liegt daran, dass ich schon etliches zum Thema gelesen habe und ich eher ein Kochbuch als ein Allroundbuch gesucht habe. Da ich es aber als Allrounder wirklich klasse finde und ich es jedem Neueinsteiger in die Low Carb Ernährung empfehlen würde, habe ich mich für 4 Sterne entschieden.

 4 von 5 Sternen