Donnerstag, 24. Mai 2018

Kurzreviews Mai 2018 Teil 1



Nana Haruta „Stardust Wink“ (#1)
Manga, 196 Seiten, Tokyopop

Das war ein richtiger Mädchen-Manga. Es geht um 3 Freunde (ein Mädchen und zwei Jungs), die sich seit Kindheitstagen kennen. Nun sind sie in der Oberschule und es gibt ein kleines Beziehungsdrama. Was genau müsst ihr selbst lesen, den dass ist alles was in dem Manga passiert und es würde dann zu sehr spoilern. Für mich persönlich war das einfach zu wenig.
Der Zeichenstil dagegen hat mir sehr gut gefallen. Abwechslungsreich, aussagekräftige Gestik und Mimik und niedliche Chibi-Zeichnungen zwischendurch.

3,4 von 5 Sternen






Sun Takeda „Gleipnir“ (#1)
Manga, 192 Seiten, Egmont Manga

Der Manga hat mich absolut geflashed. Ich konnte ihn nicht zur Seite legen und habe ihn in einem Rutsch weggelesen. Die Aufmachung allein ist schon genial Der Manga hat eine Umschlag, der nochmal in sich ein Geheimnis trägt, dass mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. So etwas ist einfach genial!
Der Zeichenstil ist absolut mein Fall. Kräftige Linien und Kontraste, tolle Gestik und Mimik, die Monster werden super genial und detailliert gezeichnet, und die Szenen sind sehr abwechslungsreich.
Die Story war spannend und mal was anderes. So richtig weiß man nach Teil 1 noch nicht was es mit den Monstern auf sich hat, aber das ist okay. Es macht sehr neugierig auf die nächsten Teile. Ich habe Band 2 sofort vorbestellt, so begeistert war ich.
Die Charaktere werden für einen Manga mit ordentlich Ecken und Kanten bzw. Tiefe versehen. Ich habe richtig in die Story abtauchen können. Ein wenig hat es mich an die "Killing Bites" Reihe erinnert, die ich auch sehr liebe. Absolut empfehlenswert.

5+ von 5 Sternen


Kengo Hanazawa „I am a hero“ (#1)
Manga, 240 Seiten, Carlsen Manga

Leider konnte ich mit diesem Manga nichts anfangen. Ich hatte mich sehr auf eine Zombi-Apocalypse-Geschichte gefreut. Leider habe ich die Abgedrehtheit und Merkwürdigkeit dieses Mangas nicht verstanden oder zu schätzen gewusst.
Mich konnte weder die Story noch der Zeichenstil überzeugen. Am negativsten war aber die Charaktergestaltung. Ich fand alle Charaktere extrem unsympathisch, teils psychisch krank und ich hatte wirklich so gar kein Interesse etwas von ihrem Leben zu erfahren.
Ich werde die Reihe definitiv nicht weiter verfolgen.

1,6 von 5 Sternen




Nao Hinachi „Zeig mir, was Liebe ist“ (#2)
Manga, 192 Seiten, Kaze

Auch wenn ich den Band ein klein wenig schwächer fand als Band, war es wieder ein Highlight ihn zu lesen.
Für mich ist das ein idealer Manga.
Die Story war niedlich und interessant. Sie hat mich sehr gut unterhalten. Es geht hauptsächlich um die etwas schwierige Beziehung zwischen zwei Schülern. Das Mädchen versucht weiterhin den Jungen zu unterstützen seine emotionalen 'Einschränkung' zu überwinden. Er versucht weiterhin sein Gefühle zu verstehen. Es kommt ein wenig Eifersuchtdrama dazu und man erfährt mehr aus der Vergangenheit des männlichen Charakters. Das gefiel mir sehr.
Der Zeichenstil war wieder mega süß. Nicht nur die niedlichen Gesichter haben mich überzeugt, sondern auch die große Abwechslung in Mimik, Gestik, Klamotten, Verzierungen....
Ich muss diese Reihe dringend weiter lesen.

4,6 von 5 Sternen




Wakoh Honna „Nozomi & Kimio“ (#2)
Manga, 176 Seiten, Kaze

Die Story ist wirklich ziemlich albern und stark Etchi. Trotzdem mag ich einfach diese völlig überdrehte und merkwürdige Beziehung der beiden Hauptcharaktere. Das merkwürdige Zeigespiel aus dem ersten Band, tritt hier in den Hintergrund und man lernt mehr Charaktere aus der Schule kennen. Das gefiel mir sehr. Der Humor muss einen liegen, ansonsten kann man sich den Manga nicht antun. Ich mag den Humor allerdings und gucke mir viele Szenen sogar doppelt und dreifach an.
Was mich an diese Reihe aber am meisten fesselt, ist der Zeichenstil. Gott, ich liebe ihn. Ich könnte mich über die witzigen Szenen und Gesichter kaputt lachen und mag die sehr niedlich gezeichneten Charaktere auch sehr. Ausserdem hat es eine schöne Variation in den Zeichnungen. Ich finde es einfach toll.

5 von 5 Sternen


Hinaka Takanaga „Awkward Silence“ (#1)
engl. Manga, 200 Seiten, SubLime

Das ganze war wirklich ganz süß und die Charaktere bekamen sogar etwas Tiefe für einen Manga. Es geht hier um einen Jungen, der Probleme hat seine Gefühle auszudrücken, auch durch Mimik und Gestik. Als er dann eine Beziehung mit einem anderen Jungen beginnt, ist das ein großer Schritt für ihn und er kämpft hart mit sich, seine emotionalen Einschränkungen zu überwinden. Natürlich ergibt sich daraus das ein oder andere Problem und ein Widersacher kommt ebenfalls ins Spiel. Leider konnte mich die Story aber aus irgendeinem Grund nicht so fesseln wie manch andere Manga-Stories. Der Zeichenstil war ebenfalls schön, aber auch nichts besonderes. Ich hab den Manga gern gelesen, muss aber nicht unbedingt die anderen Teile der Reihe lesen. Vor allem nicht nachdem ich gesehen habe zu welchen Preisen, die plötzlich verkauft werden.


3,6 von 5 Sternen

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