Sonntag, 5. Juli 2015

Rezi "Ein Millionär zum Frühstück" J. R. Ward

Titel: Ein Millionär zum Frühstück
Autor: J. R. Ward
Originaltitel: Hearts Of Gold
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-53459-9
Preis: 8,99 €
Genre: Contemporary
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480
Erscheinungsdatum: 15. Juni 2015
Reihe: keine Reihe

4,6 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Manchmal muss man den Mut haben, auf sein Herz zu hören
Die Archäologin Carter Wessex zieht es zum Farrell Mountain, wo sie ein jahrhundertealtes Rätsel lösen und kostbares verborgenes Gold finden will. Doch eine Sache steht ihr im Weg: Nick Farrell, ein berüchtigter Investor, der es gar nicht gerne sieht, wenn man sein Land betritt – und der einfach viel zu sexy ist. Schon die erste Begegnung ist explosiv, und Carter verwirft ihr Projekt … doch Nick ist ihr auf den Fersen.
(c)Heyne

*Wie kam das Buch zu mir*
Ich liebe ja die Fallen Angels Reihe von J.R. Ward und wollte daher gern auch dieses Buch von ihr ausprobieren. Das Buch wurde mir vom Heyne Verlag zur Verfügung gestellt.

*Aufmachung/Qualität*
Ich mag diese frische, peppige Cover total. Es vermittelt einem gleich, dass wir es hier mit einem lockerem ChickLit- oder Contemporary Roman zu tun haben. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass es ein klein wenig auf das Archäologie-Thema des Buches eingegangen wäre.

*Meinung:*
Inhaltlich
geht es um Carter, eine junge Archäologin, die einer Legende nachgehen möchte. Diese Legende, um einen Trupp von verschiedenen Männern und einem Indianerführer und das Gold, das sie mit sich führten, fand ich sehr interessant und brachte mir das Archäologie-Thema näher. Allerdings wird es hier nie zu detailreich oder langweilig. Neben diesem Thema spielt natürlich die Liebesgeschichte und auch die Familiengeschichte von Carter eine große Rolle. Letzteres hat mir richtig gut gefallen, auch wenn es für meinen Geschmack sogar noch weiter ausgebaut hätte werden können. Carter ist mit ihrem Vater zerstritten. Hier gibt es tiefe Verletzungen und für mich immer wieder das interessante Thema der Verdrängung und anderen Wahrnehmung von Kindern.

Der Schreibstil war sehr einfach. Irgendwie merkt man dem Buch an, dass es Wards zweites Buch war. Die Sätze sind recht einfach und teilweise holpert es. Außerdem gab es auch Beschreibungen von vielen Nebensächlichkeiten. Das Buch hätte dicke 100 Seiten kürzer sein können.
Spannung wurde zum einen durch die Geschichte um den Trupp und die Ausgrabungen gehalten. Ich fand das ja sehr interessant und fieberte mit was dem Trupp denn genau zugestoßen ist. Das wird ja nach und nach durch verschiedene Ausgrabungen ans Licht gebracht. Weiterhin hielt die Autorin einen am Ball durch die etwas schwierige Entwicklung der Liebesbeziehung und ein klein wenig (aber eher zum Schluss) durch das zerrüttete Vater-Tochter Verhältnis. Nicht so gelungen fand ich den Bösewicht des Buches. Irgendwie wirkte das ganze nicht rund und teilweise viel zu übertrieben.

Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch und mir gefielen die vielen verschiedenen Beziehungen. Es gab nicht nur eine Liebesbeziehung, sondern auch eine schöne Vater-Tochter Geschichte, eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung, eine interessante und sehr unterhaltsame Onkel-Neffe-Beziehung und zusätzlich noch ein nettes Ehepaar, dass dem ganzen einen ganz eigenen Charme gab.

Die Liebesgeschichte gefiel mir auch sehr gut. Nick ist allerdings kein einfacher Charakter, aber das macht es ja erst interessant. Trotzdem konnte ich seine Handlungen und Gedanken nicht immer nachvollziehen. Im großen und ganzen hat es aber gepasst und es knisterte ordentlich zwischen ihm und Carter. Auch die erotischen Szenen waren sexy ohne zu sehr ins Detail zu gehen.

Grundidee 4,5/5
Schreibstil 3,5/5
Spannung 4/5
Emotionen 4,5/5
Charaktere 5/5
Liebe/Erotik 4,5/5

*Fazit:*
Alles in allem kein perfektes Buch, aber mir hat die Umsetzung des Archäologie-Themas wirklich sehr gut gefallen und die Charaktere waren durch die Bank weg sehr sympathisch. Auch die Liebesgeschichte hat mich angesprochen und die vielen anderen zwischenmenschlichen Beziehungen würzten das ganze dann noch. Es war ein wirklich schönes Contemporary Buch.

4,6 von 5 Sternen
 

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