Donnerstag, 3. September 2015

Rezi "Route 66" Stephane Dugast

Titel: Route 66
Autor: Stephane Dugast (Autor), Christophe Géral (Photograf)
Verlag: Piper, National Geographic
ISBN: 978-3-86690-453-8
Preis: 29,99 €
Genre: Sachbuch
Format: Softcover
Seitenzahl: 220
Erscheinungsdatum: 10.08.2015
Reihe: keine

4,6 von 5 Sternen
*Inhalt:*
Aufbruch, Freiheit und Abenteuer: Wohl kaum eine Straße ist so legendär wie die Route 66. Stilecht auf einer Harley Davidson machen sich Fotograf Christophe Géral und Autor Stéphane Dugast auf, herauszufinden, was von dem Mythos heute noch übrig ist. Von Chicago bis Los Angeles führt sie die Reise 6330 Kilometer durch das Herz Amerikas durch endlose Weiten und Wüsten, vorbei an Ranches, Motels und Orten, die aus zwei Häusern und einer Tankstelle bestehen. Sie begegnen Bikern und Indianern, Cowboys und Barmännern und erfahren mehr über den Wilden Westen und seine Legenden und Geheimnisse, als sie sich vorher erträumt hätten. In eindringlichen Fotos und Texten haben sie ihre Erlebnisse dokumentiert und wissen am Ziel ihrer Reise, dem Strand von Santa Monica: Der Mythos lebt.
(c)Piper

*Wie kam das Buch zu mir*
Ich bin selbst Hobby-Fotografin und ich liebe die USA und somit war das Buch doch ideal auf mich zugeschnitten. Das Buch wurde mir vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt.


*Meinung:*
Das Buch hat mich wirklich begeistert. Es war als ob ich gemeinsam mit dem Autor auf der Reise war. Er hat seine Reise auf der Route 66 wirklich toll beschrieben. In verschiedene Streckenabschnitte eingeteilt machte das Lesen besonderen Spaß und man hatte wirklich das Gefühl bei den verschiedenen Stopps dabei zu sein und die Gegend und die Menschen kennen zu lernen.

Das Buch ist reich bebildert, da der Photograf, Christophe Gèral, den Autor auf seiner Reise begleitete. Nicht immer haben mich die Fotos komplett überzeugt, aber einige haben mich richtig geflashed und die meisten fand ich sehr gelungen. Es handelt sich sowohl um Landschaftsaufnahmen als auch Portraits und Aufnahmen von Städten und Gebäuden. Einige Bilder sind klein, andere ziehen sich über Doppelseiten. Alles ist sehr abwechslungsreich. Das einzige Manko ist die fehlende Beschriftung. Bei einigen Bildern ergibt sich der Zusammenhang mit dem Text ohne Probleme aber andere beziehen sich auf Text aus eine vorherigen oder folgende Seite und da war eine Zuordnung teilweise etwas schwierig.

Der Text hat mich sehr positiv überrascht. Es ist eine wirklich sehr ausgeglichene Mischung aus privaten Erlebnissen und sehr interessanten Informationen zu Städten, Restaurants, Sehenswürdigkeiten (Urban und Rural) und Menschen. Unter den Sehenswürdigkeiten befinden sich sowohl bekannte als auch kleine Geheimtipps. Die Menschen, die dem Autor auf seinem Weg begegnen, sind ganz normale mal mehr oder weniger interessante Personen. Das einzige was ich am Text bemängeln kann, ist der ständige Zeitdruck während der Reise. Ich muss gestehen, dass mich das teilweise nervte, da es auch immer mal wieder erwähnt wurde. Einige Sehenswürdigkeiten wurden zum Beispiel erwähnt und dann erklärt, dass man sie aus Zeitdruck nicht besuchen konnte. Da hätte ich lieber eine kürzere Reise verfolgt, bei der aber alles ohne Zeitdruck erlebt wurde. Trotzdem fand der Autor wunderschöne und interessante Perlen in verschiedenen Bereichen. Ein Teilstück der Route 66 habe ich vor vielen Jahren selbst einmal befahren und war begeistert. Jetzt bin ich froh auf diesem Weg nun auch den Rest der Route 66 gesehen und erlebt zu haben.


*Fazit:*
Das Buch ist eine tolle Mischung aus privatem Reisebericht und interessanten Informationen zu Städten, Landschaften und Sehenswürdigkeiten. Auch die Menschen, die der Autor auf seiner Reise trifft und der Photograf, Gèral, auf Portraits festhält, waren interessant. Ich kann das Buch jedem USA Fan empfehlen.

 4,6 von 5 Sternen


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