Mittwoch, 20. Juni 2012

Rezi "House of Night - Erwählt" von P.C. und Kristin Cast

Titel: House of Night - Erwählt
Autor: P.C. Cast und Kristin Cast
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783404160334
Genre: Jugendfantasy
Seitenzahl: 320
Erscheinungsdatum: 01.08.2010
Reihe: 3 /? (bisher9)



4 von 5 Sternen
*Inhalt:*

In diesem Teil der House of Night Reihe versucht Zoey Stevie Rae wieder menschlicher zu machen oder ihr sonst irgend wie zu helfen. Dabei bekommt sie Hilfe von unerwarteter Stelle. Ihre Männergeschichten nehmen ein neues Ausmaß an und auch ihre Beziehung zu ihrer menschlichen 'Familie' wird es immer kritischer.

*Meinung:*

Cover/Illustrationen/Aufmachung 4/5 – Ich finde das Cover, wie schon bei den anderen Bänden, sehr schlicht und elegant. Die Bände sind passend gestaltet, immer mit einer andern Farbe als Schriftzug und sehen daher sehr gut im Regal aus.
Jedes Kapitel ist auf der Anfangsseite mit einer Verzierung versehen. Die Kapitel sind etwas länger als beim Durchschnitt der Jugendromane, aber für einen Erwachsenen sehr angenehm. Auch Jugendliche werden damit gut auskommen.
Grundidee 5/5 – Ich finde die Reihe wirklich toll und auch originell. Die vielen Männergeschichten von Zoey sind zwar manchmal etwas unrealistisch, aber trotzdem schafft die Autorin einen gerade in diesem Teil damit in den Bann zu ziehen. Aber auch die Gesamtgeschichte um Zoey, ihre Entwicklung, die merkwürdigen untoten Kids, ihre Freunde … kann mich begeistern.
Glaubwürdigkeit 3/5 – Die Dialoge sind übertrieben jugendlich. Vor allem die Stellen mit Zoeys Freunden sind wirklich grässlich zu lesen. Am schlimmsten sind die 'Zwillinge'. Ich weiß wirklich nicht was sich die Autorin oder Übersetzerin dabei gedacht hat. In diesem Buch war das erste Viertel sehr von diesen Dialogen dominiert und ich empfand es daher erst einmal als sehr viel schlechter als die Bände davor. Dann bewegte sich die Handlung aber etwas weg von Zoeys Freunden und ich war wieder völlig in der Geschichte und empfand die Story diesmal als noch besser als die beiden Bände davor. Trotzdem ist diese merkwürdige übertrieben jugendliche Schreibweise schon sehr nervig und unglaubwürdig.
Umschreibungen 5/5 – Die Umschreibungen sind sehr angenehm, es wird nicht alles bis ins Detail beschrieben, aber man hat trotzdem ein konkretes Bild im Kopf. Bei den Vorgängerbänden habe ich mich oft sehr gelangweilt wenn es um die Rituale ging. Es wurde immer wieder aufs neue in jedem Detail der Ablauf beschrieben und streckenweise wurde es mir dann etwas zu esoterisch. In diesem Band empfand ich es nicht mehr so störend und es kam auch nicht so häufig vor.
Schreibstil 3,5 /5 – Auch hier muss ich Abzug geben. Es liest sich zwar sehr flüssig, aber die Dialoge sind einfach zu gezwungen jugendlich oder cool oder lustig oder alles zusammen.
Spannung 5/5 – Ein Pluspunkt dieser Reihe ist wirklich die Spannung. Man muss einfach immer weiter lesen, da man endlich alles verstehen will und alle Details herausfinden möchte. Dieses Band endet auch nicht ganz so extrem offen wie die Bände davor oder ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt. Ich tippe eher auf letzteres. Es gab mehrere interessante und spannende Handlungspunkte. In diesem Band fand ich gerade die sehr ungewöhnliche Männerkiste und die weitere Entwicklung der Stevie Rae Sache interessant. Für mich war das Buch ab dem zweiten Viertel ein echter Pageturner.
Humor 2/5 – Wie schon oben mehrfach erwähnt, ist der Humor in diesem Buch absolut nicht mein Ding und kommt mir extrem gekünstelt herüber. Das das Buch insgesamt trotzdem 4 Punkte bekommen hat, spricht daher für den Inhalt.
Emotionen 3,5/5 – Auch hier wirkt vieles gekünstelt, aber da es der dritte Band ist, hat man sich mittlerweile daran gewöhnt. Ich denke allerdings, dass es für Jugendliche okay ist.
Charaktere 4/5 – Dieser Punkt ist schwierig zu bewerten. Erst einmal muss ich sagen das es sehr viele interessante Charaktere gibt, die aber unterschiedlich gut ausgearbeitet werden. Es gibt aber auch (ungewollt) sehr unsympathische oder flache Charaktere. Die Dialoge, die die Charaktere von sich geben, zerstören manchmal einen guten ersten Eindruck. Bei einigen Charaktere wünsche ich mir hingegen noch viel mehr von ihnen zu erfahren. Vor allem die Dialoge mit den Erwachsenen Vampyren sind sehr gut und glaubwürdig. Es ist wirklich zu schade, dass die Dialoge der Jugendlichen so extrem dargestellt werden.

*Lesergruppe:*

Ich bin der Überzeugung, dass es ein reines Mädchen/Frauenbuch ist. Für Jungs hat die Handlung einfach zu viel mit Liebe zu tun und Zoey benimmt sich oft wirklich wie ein Flittchen (was sie ja selbst zugibt). Ich denke Jungs werden damit nichts anfangen können.
Ich weiß nicht ab welchem Alter das Buch empfohlen wird, aber ich finde es hat kaum Stellen bei denen man an Jugendschutz denken muss. Interessant ist es wahrscheinlich ab 14 aber mir fällt auch kein Grund ein warum man es nicht schon ab 12 Jahren lesen könnte. Es passieren natürlich viele Dinge, die schrecklich sind (auch Morde), aber sie werden nicht zu detailreich beschrieben oder besonders emotional beschrieben.

*Fazit:*
Die ersten Seiten haben mich vom Schreibstil wirklich geschockt, aber dann wurde es besser und zum Schluss konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich war überrascht wie gut mir das Buch gefiel, obwohl ich wirklich starke Probleme mit dem Humor und den Dialogen der Jugendlichen hatte. Das spricht für die interessante Handlung. Von den drei Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe, war dieses das Beste.

Die Reihe:
Meine Rezi findet ihr hier!









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Rezi hierzu findet ihr oben!











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Diese Bücher besitze ich, habe sie aber noch nicht gelesen!





























Bereits erschienen, aber nicht in meinem Besitz:

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