Dienstag, 26. Dezember 2017

Rückblick auf 2017


Das Jahr 2017 war sowohl Lesetechnisch als auch privat eine echte Herausforderung. Etwas die Hälfte des Jahres war ich aus gesundheitlichen Gründen nicht einmal in der Lage vernünftig zu lesen und musste auf Hörbücher zurückgreifen. Auch jetzt ist es noch recht mühsam und ich versuche mich eher an Mangas und lese in meinen vielen angefangenen Büchern immer nur kurze Abschnitte. Trotzdem wollte ich euch gern einen kleinen Überblick über die Highlights und Flops des Jahres geben.

Was mich sehr gefreut hat, war das entdecken zweier neuer Reihen. Zum einen die „Master of the Shadowland“-Reihe von Cherise Sinclair. 

Leider gibt es diese Reihe nur auf Englisch und wenn man sie zu einen wenigstens annehmbaren Preis kaufen möchte, leider auch nur als Ebook. Trotzdem hat mich die Reihe total in den Bann gezogen. Sehr erotiklastig aber trotzdem kommt das zwischenmenschliche nicht zu kurz. Teilweise ist das ganze Dom/Sub-Ding nicht so mein Fall aber die meiste Zeit fand ich das ganze sehr unterhaltsam. Ich habe Band 1 bis 3 sowie Band 11 komplett gelesen. An Band 4 bin ich dann hängen geblieben und hoffe bald wieder dazu zu kommen.

Eine weitere Reihe die mich in diesem Jahr begeistert hat war „Hartwell Love von Samantha Young. 

Da habe ich die beiden bisher erschienenen Bände gelesen bzw. gehört. Zum zweiten Band, Every Little Thinggibt’s auch eine Kurzreview auf meinem Blog. Die Reihe war wieder herrlich locker, leicht mit tollen Charakteren. Ähnlich wie schon ihre „Edingburgh“-Reihe konnte daher auch diese mich wieder voll und ganz in den Bann ziehen.

Ebenfalls in diesem Jahr neu entdeckt, habe ich die „Green Mountain“ - Reihe von Marie Force. 

Das ist eine herrliche zeitgenössische Buchreihe, um eine große Familie. Nach und nach (mit jedem Band einer) findet jedes Geschwisterkind hier seine große Liebe. Die verschiedenen Familienmitglieder und Freunde sind sehr individuell, was das ganze unglaublich unterhaltsam macht. Eine wirklich tolle Reihe. Mittlerweile höre ich gerade Band 3.


Eine Reihe, die ich bereits 2016 entdeckt hatte, hat dann dieses Jahr absolut dominiert. Da ich die
Argeneau Reihe von Lyndsay Sands sowieso nur als Hörbuch verfolge, konnte ich die Serie selbst in der absoluten Tiefpunktphase meiner Krankheit hören und sie hat mir echt die Zeit versüßt. 

Ich finde die ganze Argeneau Familie hinreißend, unterhaltsam und mega sympathisch. Auch das das Vampirthema eher nebensächlich ist, gefällt mir sehr. Ihr könnt zu etlichen Bänden eine Kurzreview auf meinem Kanal finden. HIER zum Beispiel findet ihr etwas zu Band 5-8.

Katie MacAlister ist eine meine absoluten Lieblingsschriftstellerinnen. Zu ihrer Vampirreihe gab es ja leider nichts neues in diesem Jahr, aber ich habe ihre Drachen-Reihe weiter gelesen.

 „Ein Flirt mit dem Feuer“ hat mir wieder so richtig gut gefallen. Ich liebe einfach den Humor, die Charaktere und alles sonst an dieser Reihe.

Auch aus der „Midnight Breed“ Reihe von Lara Adrian konnte ich eine weiteren Band in diesem Jahr lesen. 

„Verführung der Dämmerung“ (Band 14) war ganz nett zu lesen, hat mich aber nicht umgehauen. Trotzdem werde ich die Reihe natürlich weiter verfolgen.

Selbstverständlich durfte auch die „Breed“ Reihe von Lora Leigh nicht fehlen. Band 12 („Aidens Rache“) und Band 13 - „Dawns Erwachen“ haben mich aber doch sehr enttäuscht. 

Sie waren die bisher schlechtesten Bände der Reihe. Der nächste Band spielt allerdings um einen meiner Lieblingscharaktere der Reihe. Daher werde ich die Reihe weiter verfolgen.


Von Thea Harrison hatte ich schon lange nichts mehr gelesen und hatte wegen des Coverwechsels die „Elder Races“ Reihe eigentlich schon abgeschrieben. Dann habe ich aber doch zu zwei Kurzgeschichten gegriffen und habe nun wieder richtig Lust die Reihe weiter zu lesen.

 „Pia saves the day“ hat mir im Gegensatz zu vielen anderen Fans der Reihe so richtig gut gefallen. Es hat mich absolut in den Bann gezogen. Meine Review dazu findet ihr HIER und auch zu „Peanut goes to school“ aus der Reihe, findet ihr eine Rezension dort.

In diesem Jahr habe ich zwei Reihen abgeschlossen. Zum einen die „Maddox Brothers“ von Jamie McGuire. Hier haben mir die beiden letzten Teile, zwar gefallen aber nicht mehr so umgehauen wie noch die ersten Bände. Zu „Beautiful Burn“ (dem vorletzten Teil) habe ich HIER eine Review geschrieben. 


Der letzte Band war dann ein echter Taschentuch-vollheul-Band, aber ich war doch etwas enttäuscht wie das ganze beendet bzw. das Drama umgesetzt wurde. HIER könnt ihr meine Meinung lesen.

Ebenfalls zum Abschluss gekommen ist die „The Dark Elements“-Reihe von Jennifer L. Armentrout.

 Hier war es allerdings absolut keine Enttäuschung ich hatte zwar richtig Bauchschmerzen, dass sich die Protagonisten für den (aus meiner Sicht) Falschen entscheidet, aber zum Glück war es dieses Mal nicht so. Für mich das es ein perfektes Ende.


Bei den Mangas habe ich zwei neue Reihen entdeckt, die für mich besonders herausstachen. Zum einen von Murata Shinya „Killing Bites“

Das ist eine eher ungewöhnliche Reihe für mich, da sie sehr actionlastig ist. Aber diese Hybridwesen zwischen Mensch und Tier haben mich absolut in den Bann gezogen und der Zeichenstil ist einfach unglaublich gut.

Die zweite Reihe ist von Miki Yoshikawa. „Yamada-kun and the seven witches“ ist einfach eine richtig toll, interessante Story. 

Mangas können mich eigentlich nur ganz, ganz selten von ihrer Story überzeugen, aber hier war es absolut der Fall. HIER findet ihr meine Rezi zum ersten Band. Auch der Zeichenstil ist der Hammer.


Manga Reihen, die ich bereits im Vorjahr entdeckt hatte, mir aber auch in diesem Jahr das Leben versüßt haben gab es natürlich auch.
Vor allem „Toradora“ von Yuyuko Takemiya hat es mir total angetan. 

Der Humor liegt mir unglaublich gut und ich mag den Zeichenstil. Ganz besonders mag ich aber die unglaublich schrägen Charaktere. Die Reihe hat mir sogar so sehr gefallen, dass ich mir den Anime dazu gekauft habe.

Boichii's „Sun-Ken-Rock“-Reihe ist ebenfalls so ein absoluter Ausreißer in Sachen Action, der mir von der Story (Mafia-Komödie), von den Charakteren und vom Zeichenstil her hundertprozentig gefällt. Es gibt für mich einfach nichts vergleichbares. 

Da zahle ich auch gern die 14 Euro für die mega dicken und auch mit etlichen Farbseiten gespickten Klopper.

Ebenfalls noch in diesem Jahr konnten mich drei Contemporary Einzelbände begeistern. 

Sommerprickeln“ und 

Zurück auf Liebe“ beide von Mary Kay Andrews. Die Autorin hat mich aber auch noch nie enttäuscht.

Als drittes begeisterte mich noch „Verliebt bis über alle Sterne“ von Susan Elizabeth Phillips. 

Auch diese Autorin hat mich noch nie wirklich enttäuscht und dieses Buch war ein Highlight für mich. Lest gern meine Rezi wenn ihr mehr erfahren wollt.

So das war mein doch recht überschaubarer Rückblick auf 2017. Natürlich habe ich noch andere Bücher, aber vor allem Hörbücher, Mangas und einige Sachbücher gelesen, aber das waren die die herausstachen.
Ich hoffe euer Lesejahr und auch euer ganz privates Jahr 2017 war deutlich besser als meines.
Ich wünsche euch einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!
Liebe Grüße
Sunny


Kommentare:

  1. Das klingt wirklich, als ob dein Jahr 2017 gesundheitlich schrecklich gewesen wäre. Ich hoffe sehr, dass du wieder fit bist (oder es zumindest weiter aufwärts geht)!

    Mir fällt es ja immer schwer besondere Bücher des vergangenen Jahres rauszupicken. Umso spannender finde ich es, wenn ich solche Posts finde. :)

    Ich wünsche dir ebenfalls einen guten Rutsch ins neue Jahr! Pass gut auf dich auf dich auf und lies viele, viele Romane, die dich glücklich machen!

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    1. Ja, das Jahr war wirklich schrecklich, zumal ich von einem Arzt zum anderen geschickt wurde und überall um Termin betteln musste. Teilweise musste ich monatelang auf einen Termin warten, obwohl ich kaum noch gerade gehen, richtig gucken und schmerzfrei schlafen konnte. Das Erlebnis, dass man Ärztin auf den Nerv geht und um Hilfe betteln muss, war wohl das schlimmste in diesem Jahr. Aber ich möchte mir meine positive Grundeinstellung nicht vermiesen lassen und bemühe mich immer noch positiv in die Zukunft zu sehen. Was einen nicht umbringt macht einen stark und vielleicht hatte es auch irgendeinen Sinn und Zweck, dass mir das alles passiert.

      Ich mag solche Jahresrückblicke und dieses Mal war es auch sehr überschaubar. Wirklich deutlich ist für mich geworden, dass mich Jugendbücher nicht mehr richtig begeistern können. Ich lese jetzt doch viel mehr Contemporary. Schon witzig wie sich das mit der Zeit ändert.

      Bei dir sind es sicher deutlich mehr Bücher geworden. Erschreckend fand ich, dass ich selbst bei den Büchern, die ich gut fand, nicht wirklich viel vom Inhalt behalten habe und teilweise meine eigenen Reviews oder den Klappentext lesen musste. Keine Ahnung ob das mit meinen gesundheitlichen Problemem zusammen hängt oder ob das einfach mit der Zeit und dem Alter (hust) so passsiert. Früher ging mir das nie so, obwohl ich da noch viel mehr gelesen habe. Wie ist das bei dir? Kannst du dich noch gut an den Inhalt der meisten Bücher erinnern oder auch nur daran, ob sie dir gut gefallen haben oder nicht?

      Liebe Grüße
      Sunny

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    2. Ja, die Herausforderungen, die man bewältigen muss, um einen Arzttermin zu bekommen, können schon sehr gesunde Menschen fertig machen. Wenn man eh schon krank ist, finde ich das Ganze noch schlimmer. Ich wohne ja seit ein paar Jahren in der Großstadt und es gibt hier seitenweise Ärzte im Branchenverzeichnis - trotzdem gibt es Termine immer erst in einigen Wochen oder Monaten, wie soll das bei akuten Erkrankungen funktionieren? Ich beneide dich da um deine positive Grundeinstellung, ich lasse mich von sowas häufig zurückschlagen.

      Lustigerweise geht bei mir der Trend wieder zum (fantastischen) Jugend- und Kinderbuch. Ich mag nur die häufig die gehypten nicht, während ich mit meinen niedlichen Kindergeschichten sehr zufrieden bin. *g*

      Mir ging es leider schon immer so, dass ich ein relativ schlechtes Erinnerungvermögen für Titel und Autorennamen habe (perfekt, wenn man im Buchhandel gearbeitet hat *g*). Ich brauche deshalb immer ein Stichwort, einen Protagonistennamen oder das Buch vor Augen, damit ich mich wieder erinnere. Mit ein Grund, warum ich das mit dem Rezensieren so schnell nicht lassen werde. ;)

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    3. Ja dafür sind die Rezensionen echt klasse. Auch bei langen Reihen wo man schnell den Überblick über die Personen/Pärchen verliert, sind sie sehr hilfreich.

      Kennst du eigentich die Märchenmond Bücher von Hohlbein? Oder Charlie Bone von Jenni Nimmo?

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    4. Die ersten beiden Märchenmond-Bücher habe ich damals gelesen, als sie erschienen. Charlie Bone kenne ich nicht.

      Aktuell lese ich "The Jumbies" von Tracey Baptiste - karibische gruselige Legenden und eine tolle Protagonistin. :)

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