Dienstag, 16. Januar 2018

Kurzreviews Dezember 2017




Lora Leigh „Breeds – Dawns Erwachen“ (Breeds #14)
Taschenbuch, 416 Seiten

Inhalt:
KÖNNEN SIE DAS FEUER NEU ENTFACHEN?
Dawn Daniels erhält den Auftrag, den Mann zu schützen, der dazu bestimmt war, ihr Seelengefährte zu sein. Zehn Jahre zuvor hat Seth Lawrence die Puma-Breed zu ihrem eigenen Schutz verlassen - und ihr das Herz gebrochen. Jetzt hat sich der erfolgreiche Unternehmer ein neues Leben aufgebaut, will heiraten. Doch als einer der größten Unterstützer der Breeds kommt es immer wieder zu Anschlägen auf ihn. Daher muss Dawn jetzt nicht nur um Seths Leben, sondern auch um ihre Liebe kämpfen!
(c)LYX

Meine Meinung:
Die ersten zwei Drittel des Buches war ich relativ gelangweilt und das obwohl ich eher ruhige, emotionale Geschichten mag und keine Spannung brauche. Hier war aber alles sehr wiederholend und es ging mir viel zu sehr um das eine. Hier kam noch dazu, dass die schwierige Beziehung zwischen den beiden Protagonisten meines Erachtens wieder künstlich kompliziert gemacht wurde und dem Leser immer und immer wieder versucht wurde zu erklären. Das nervte.
Das letzte Drittel dagegen war wieder richtig gut. Spannend, emotional und ich mochte die Charaktere. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter lesen.

3 von 5 Sternen



Akaza Samamiya „Ein Prinz auf Abwegen“ (#1)
Manga, 196 Seiten

Inhalt:
Prinz Yuto aus dem Königreich Fore ist hoch verschuldet, dabei muss er schon bald die Mitgift seiner Schwester bezahlen. Um seine Schulden zu begleichen, begibt sich der Prinz auf Arbeitssuche und ist dabei nicht wählerisch. Doch egal, was er auch unternimmt, er häuft immer nur neue Schulden an. Zusammen mit seinem tollpatschigem Gefolgsmann Iru und Prinz Tajesu, der ihm immer wieder nachstellt, macht sich Prinz Yuto auf die Suche nach neuen Geldquellen ...
© Tokyopop

Meine Meinung:
Ne, also das war ja so gar nichts für mich. Die zwei Sterne sind sehr wohlwollend und eigentlich nur für den niedlichen Zeichenstil.
Ansonsten war der Manga echt langweilig und verwirrend. Teilweise wusste ich überhaupt nicht um was es da gehen soll und was manche Dialoge bedeuten sollten. Auch die Zeichnungen waren wenig aussagekräftig. Meist zeigten sie nur einzelne Charaktere und dann auch größten Teils nur den Kopf bzw. Oberkörper. Und natürlich mussten sich alle Charaktere auch noch ähnlich sehen.
Zum Inhalt kann ich nicht mal viel sagen, weil er sich mir nicht erschlossen hat. Ich bin froh, den Manga beendet zu haben. Ich glaube nicht, dass ich von der/dem Mangaka noch einmal etwas lesen werden.

2 von 5 Sternen


Murata Shinya „Killing Bites“ (#1)
Manga, 210 Seiten

Inhalt:
Eigentlich wollte Yuya nur einem Bekannten einen kleinen Gefallen tun, doch plötzlich findet er sich in einem Bus voller Leichen wieder und wird Zeuge eines Kampfes zweier Hybride - Menschen mit den Genen der krassesten Killer des Tierreichs!
(c)Carlsen Manga

Mein Meinung:
Gott, ich liebe diesen Manga. Er war einfach so genial. Die Story war mal was neues und interessantes und der Zeichenstil ist einer der Besten, die ich je gesehen habe.
Es geht hier um Hybriden (Gestaltwandler) die Kämpfe untereinander austragen. es wirkt alles etwas Mafiaähnlich und so ganz versteht man den Hintergrund noch nicht nach dem ersten Band der Reihe. Aber es macht sehr neugierig auf mehr.
Der Zeichenstil ist voll und ganz mein Ding. Klare Linien und süße Charaktere, die man gut unterscheiden kann. Auch die Actionszenen sind erkennbar und nicht zu wirr. Ich bin einfach absolut begeistert.

5+ von 5 Sterne


Kayoru „Eine reizende Braut“
Manga, 192 Seiten

Inhalt:
Tsubasas Familie ertrinkt in Schulden. Die Rettung: die 16-Jährige soll mit dem Direktor eines großen Unternehmens verheiratet werden. Doch Tsubasa hat ganz andere Vorstellungen. Sie träumt von der ganz großen Liebe. Am Tag ihrer Hochzeit flieht sie - und wird ausgerechnet von ihrem Zukünftigen gerettet.
Diese und andere Kurzgeschichten rund um die erste große Liebe.
© Tokyopop

Meinung:
Naja, die Zeichungen waren wirklich mega süß, aber die Kurzgeschichten waren schon sehr, sehr kitschig. Die Altersfreigabe voan 15 Jahren kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Vom Inhalt her denke ich wird der Manga eher sehr junge Teenies ansprechen.
Für zwischendurch war es okay, aber es ist kein Manga, den ich im Regal stehen haben muss und ich würde jetzt auch nicht gezielt nach anderen Mangas von Kayuro suchen

3 von 5 Sternen



Tsugumi Obha „Platinum End“ (#1)
Manga, 192 Seiten

Inhalt:
Nachdem Mirais Familie bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, kommt er zu seinem Onkel und seiner Tante. Doch sein Leben dort ist unerträglich und so springt er am letzten Tag der Mittelschule von einem Hochhausdach. Im letzten Moment rettet ihn jedoch der Engel Nasse und erklärt ihm, dass jeder das Recht auf Glück hat. Sie stattet ihn mit besonderen Fähigkeiten aus und gibt ihm die Chance seinem Leben wieder einen Sinn zu geben ...
© Tokyopop

Meinung:
Die Story ist wirklich interessant und ich kann mir vorstellen, dass sie auch über mehrere Bände spannend bleibt. Es geht hier um Engel, die sich jeweils einen Menschen auswählen, den sie in den Wettbewerb schicke, der neue Gott zu werden. Jeder Auserwählte reagiert darauf und vor allem auf die damit verbundenen Fähigkeiten/Kräfte anders. Die Hauptperson des Mangas ist sehr sympathisch, aber einige andere der Auserwählten nutzen ihre Fähigkeiten zur Manipulation und gar Mord. Schnell kommt es zur Rivalität.
Der Zeichenstil ist ebenfalls mein Fall. Man kann die Charaktere gut auseinanderhalten und die Szenen sind abwechslungsreich. Ich kann den Manga sehr empfehlen.

4,6 von 5 Sternen



Yuo Yodogawa „Mehr als nur Freunde“
Manga, 192 Seiten

Inhalt:
Während der exzentrische Shiki mit dem Verletzen der Schulregeln glänzt, liefert der ruhige Yamato in allen Tests Bestnoten ab. Ein Zusammenprall auf der Treppe lässt die beiden zunächst Freunde werden, doch der erste große Streit lässt nicht lange auf sich warten. In der darauffolgenden Nacht träumt Yamato von einem erotischen Stelldichein mit Shiki. Was hat das zu bedeuten? Als er seinen Freund bei einem Nickerchen auf dem Schuldach erwischt, will er es herausfinden...
(c)Kaze


Meinung:
Sicher die Story ist albern, aber sie hat mich gut unterhalten. Ich fand die Charaktere niedlich und interessant. Die erotischen Szenen waren teilweise übertrieben oder gar grenzwertig, auch wenn sie nicht explizit sind. Aber damit muss man ja oft bei solchen Mangas rechnen. Trotzdem fand ich dass hier genug Story drumherum aufgebaut wurde und das ganze auch ein wenig emotional verpackt wurde.
Der Zeichenstil ist einfach herrlich. Ich liebe die Art wie Yuo Yodogawa Gesichter, Kleidung und Szenen malt.
Mich hat es gut unterhalten.

4,6 von 5 Sternen



Rei Toma „Sehr wohl! Maid in Love“
Manga, 192 Seiten

Inhalt:
Kaum schießt Yuzuko ein Gedanke durch den Kopf, plappert sie ihn auch schon aus - und das bringt Probleme mit sich! Als ihr Mundwerk sie gerade wieder in arge Schwierigkeiten gebracht, eilt Yuzuko eine wunderschöne Maid zu Hilfe. Aber Yuzuko ahnt nicht, dass sich hinter dem Kostüm eigentlich Schulschwarm Itsuki verbirgt... Neben den drei Kapiteln der Hauptgeschichte warten noch zwei Bonusgeschichten in diesem Oneshot auf Euch.
(c)Carlsen Manga


Meinung:
Ich hatte von dieser/diesem Mangaka "Mysterious Honey" gelesen und war sehr begeistert. Daher habe ich gleich nach weiteren Mangas von ihm/ihr gesucht.
Leider gefiel mir dieser Manga nicht so sehr. Die Story war einfach nicht meins und auch die Kurzgeschichte am Ende war für mich nicht stimmig. Plötzlich liegt da ein Mädchen, dass eher als sehr kindlich und naiv dargestellt wird mit einem Jungen im Bett. Das war einfach völlig überstürzt und ich hätte damit nicht gerechnet. Inhaltlich ergab für mich einfach vieles keinen Sinn.
Der Zeichenstil dagegen war wieder voll und ganz mein Fall. Wirklich unglaublich niedlich und die Szenen waren abwechslungsreich. Ich gebe den/die Mangaka daher noch nicht auf.

3 von 5 Sternen


Kotetsuko Yamamoto „Schlaflose Nächte“ (#1)
Manga, 192 Seiten

Inhalt:
Rikiya Higuchi hat noch nie eine Beziehung geführt und beschließt, mittels einer Online-Singlebörse einen schwulen Partner zu finden. Schnell entsteht ein Kontakt und es kommt zu einem Treffen, das sich jedoch als eine betrügerische Falle entpuppt. Als er um Hilfe ruft, beschwört er versehentlich den Dämonen Endo herauf. Dieser hilft ihm zwar, nistet sich aber anschließend in Rikiyas Wohnung ein
(c)Tokyopop

Meinung:
Das war wieder ganz nett aber irgendwie haut es mich nicht vom Hocker. Der Story merkt man an, dass sie inhaltlich etwas komplexer als viele andere sein wollte. Trotzdem fand ich es teilweise etwas langweilig. An sich würde ich schon gern wissen wie es mit dem Hauptcharakter weiter geht, da ich ihn sehr sympathisch fand. Er hat noch keine homosexuellen Erfahrungen und ist schüchtern. Daher versucht er über ein Dating-Portal jemanden kennenzulernen. Dabei hat er aber wirklich mehr als Pech und bei einem dieser Treffen muss er um Hilfe rufen und ein Dämon kommt ihm zur Hilfe. Dieser Dämon ist wirklich ne Marke für sich und war unterhaltsam.
Der Zeichenstil war auch ganz gut.
Alles in allem, denke ich, werde ich der Reihe noch eine zweite Chance geben

3,6 von 5 Sternen


Enzo „Mother Spirit“
Manga, 210 Seiten

Inhalt:
Qaltaqa, stolzer Krieger aus dem Stamme der Lutah, wird eingeladen, an der renommierten Kojo-Universität in Japan zu studieren. Gerne nimmt er die Einladung an, aber seinem Betreuer Ryoichiro Tsutsuzuki wird schnell klar, dass der sanfte Riese mit den Gepflogenheiten Japans schlecht zurechtkommt und er Qaltaqa Hand in Hand durch den Uni-Alltag begleiten muss. Doch auch Qaltaqa sieht Handlungsbedarf bei seinem Gastgeber, denn Ryoichiros Geist und Körper agieren nicht zusammen und er muss wieder lernen, dass er seinen Instinkten vertrauen kann. Und Qaltaqa ist genau der richtige Mann, um diese bei ihm zu wecken - aufgepasst, Ryoichiro, Qaltaqa ist auf dem Liebes-Pfad!
(c)CarslenManga

Meinung:
Der Manga war wirklich sehr gut. Endlich hatte man mal eine richtige Story, eine langsam entwickelte Liebesgeschichte und noch dazu ein paar wenige (was ich positiv finde) sehr gut erotische Szenen. Die Charaktere waren sehr interessant und sympathisch.
Der Zeichenstil hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Vor allem Qaltaqa, der Ureinwohner, war wirklich unglaublich gut gezeichnet.
Davon hätte ich gern mehr.

5 von 5 Sternen



Kozue Chiba „Liebe, Küsse, Körper“ (#1)
Manga, 192 Seiten

Inhalt:
Sasa ist schon lange bis über beide Ohren in Maki verschossen, und mit dem Wechsel auf die Highschool sind sie jetzt endlich auch auf derselben Schule. Zu dumm, dass Sasa gleich zu spät kommt und beim Sprung über den Schulzaun im wahrsten Sinne des Wortes direkt auf ihm landet! Aber das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: Denn Maki ist nicht der tierliebe Junge mit dem reinen Herzen, für den sie ihn gehalten hat, sondern ein Womanizer, der nichts anbrennen lässt und von der Liebe keinen Schimmer hat …!
(c)Tokyopop

Meinung:
Das war wirklich ein süßer Romance Manga. Die Story war jetzt natürlich nicht tiefsinnig, aber es war auch nicht platt und es gab einige kleine Wendungen. Die Charaktere waren interessant und hatten ihre Ecken und Kanten.
Der Zeichenstil war sehr schön. Vor allem der Kontrast gefiel mir und die Gesichter und Mimik war auch sehr ansprechend.
Ich werde die Reihe definitiv weiter verfolgen.

4 von 5 Sternen


Nozomu Hiiragi „Ganz verschieden gleich“ (#1)
Manga, 164 Seiten

Inhalt:
Die Alpha-Tiere Ozaki und Tsuburaya arbeiten in den Zwillingstürmen eines Großkonzerns. Alle Frauen stehen auf sie und keiner kann sich vor Liebesgeständnissen retten. Doch am Ende landen sie im Bett: Wer wird hier die Oberhand behalten und wer wird unterliegen?
Der Kampf Seme gegen Seme beginnt!
(c)Tokyopop

Meinung:
Hier bin ich irgendwie hin und her gerissen. Zum einen hat es mir ganz gut gefallen. Ich fand die Idee mit den beiden Abteilungsleitern und dem gegenseitigem Necken richtig gut. Allerdings waren mir dann einige Neckereien doch zu heftig und daher konnte ich es nicht so genießen.
Der Zeichenstil hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Mimik und Gestik war sehr gut.
Ob ich die Reihe weiterverfolge, weiß ich aber noch nicht. Dafür hat es mich story-technisch nicht genug gepackt.

3,4 von 5 Sternen



Yuki Shiraishi „Meine wunderbare Brüder“
Manga, 192 Seiten

Inhalt:
Wie zwischen drei schillernden weißen Schwänen...
Ayumus ältere Brüder Sou, Daichi und Yuto sin fürsorgliche, gut aussehende Jungs und starke Persönlichkeiten. Die drei bedeuten ihr sehr viel, doch neben ihnen fühlt sie sich wie ein minderwertiges hässliches Entlein. Ihre Brüder versuchen sie vom Gegenteil zu überzeugen, aber die Frage, warum sie so anders ist als sie, lässt sie nicht los
(c)Tokyopop

Meinung:
Die Story war niedlich, wenn auch total unrealistisch, aber sie hat mich gut unterhalten. Das Ende war dann aber doch zu abgehoben und auf mich wirkte es sehr übereilt.
Der Zeichenstil war sehr schön. Die Charaktere konnte man gut unterscheiden und die Gestik und Mimik war sehr ansprechend. Auch die einzelnen Szenen fand ich gut gewählt. Yuki Shiraishi werde ich daher definitiv mal im Auge behalten.

3,6 von 5 Sternen



Nanami „Porno Super Star“
Manga, 192 Seiten

Inhalt:
Yamashita verbringt seine Freizeit einsam und verlassen mit den Videos seines Lieblingspornostars Hikaru. Doch als er eines Tages von der Arbeit kommt, läuft er prompt seinem Idol über den Weg! Ob daraus die große Liebe entsteht? Oder klopft das Desaster schon an die Tür?
(c)Tokyopop

Meinung:
Die Story war gar nicht so prollig wie ich es vom Titel her befürchtet hatte. Den in Wirklichkeit geht es gar nicht um einen echten Pornostar. Trotzdem steht der Erotikanteil absolut im Vordergrund und leider ist es gerade am Anfang sehr grenzwertig was das Thema Einvernehmlichkeit angeht. Aus meiner Sicht wurde die Grenze auch deutlich überschritten. Zum Glück änderte sich das dann, aber so richtig kuschelig wird es nicht. Trotzdem war es wirklich nett zu lesen und ich habe es nicht bereut es gelesen zu haben.
Der Zeichenstil war auch sehr ansprechend.

3,4 von 5 Sternen


Yamimaru Enjin „Voice or Noise“ (#2)
Manga, 196 Seiten

Inhalt:
Der Kater Acht kann schon ein halbes Jahr nicht mehr sprechen, was Shinichiro sehr belastet. Außerdem ist Narusawa in letzter Zeit sehr anhänglich geworden und er gewöhnt sich immer mehr an ihn. Als Shinichiro im Traum Acht begegnet und sich mit ihm wie früher unterhält, sagt er dem Kater etwas Verletzendes. Umso mehr wünscht er, endlich wieder mit Acht reden zu können …
(c)Tokyopop


Meinung:
Der erste Teil der Reihe hat mich sehr begeistert und ich war neugierig wie sich die ganze Geschichte mit dem 'mit Tieren sprechen' weiter entwickeln wird. Außerdem wurde ja impliziert, dass dahinter noch etwas größeres steckt. Leider ging es mit dieser Entwicklung hier so gar nicht weiter. Es wurde zu einer reinen Liebesgeschichte, die auch noch eher frustrierend ist. Schließlich ist der Altersunterschied zwischen den beiden recht groß und die Liebe zwischen ihnen daher verboten/kompliziert. Das fand ich eher nervig. Gut gefallen hat mit wieder alles was sich um die Tiere drehte, auch wenn es deutlich weniger war als im ersten Band.
Die Zeichnungen sind für mich gutes Mittelmaß. Sie hauen mich nicht um aber die Charaktere sind wenigstens sehr gut auseinander zu halten und die Szenen werden interessant gewählt. Die Tiere werden hervorragend gezeichnet und spiegeln auch die natürlichen Verhaltensweisen gut wieder.
Ich werde auch den nächsten Teil der Reihe lesen, hoffe aber, dass es dann wieder mehr um die Story rundum die Tiere geht.

3,6 von 5 Sternen



Suu Minazuki „Angeloid“ (#1)
Manga, 196 Seiten

Inhalt:
Mittelschüler Tomoki Sakurai interessiert sich für Sex, bevorzugt ansonsten aber ein friedliches Leben. Etwas ungewöhnlich sind nur seine immer wiederkehrenden Träume von einem Mädchen, an dessen Gesicht er sich nicht erinnern kann. Eines Tages steigt das Engelsmädchen Ikaros vom Himmel herab, und Tomokis Begegnung mit ihr ändert sein beschauliches Pennälerleben schlagartig.
(c)PaniniManga

Meine Meinung:
Erst fand ich den Manga nicht wirklich gut. Er wirkte albern und verwirrend. Mit der Zeit habe ich mich aber an den Humor gewöhnt und fand ihn dann richtig ansprechend. Die Story ist allerdings immer noch ziemlich verwirrend und das ganze lebt einfach durch den Humor.
Der Zeichenstil ist sehr eigen, aber mir gefiel er.
Ich denke ich werde mal schauen, ob ich den nächsten Band irgendwo gebraucht bekomme. Um ihn zum vollen Preis zu kaufen, reicht mein Interesse allerdings nicht

4 von 5 Sternen



Wakoh Honna „Nozomi & Kimio“ (#1)
Manga, 184 Seiten

Inhalt:
Oberschüler Kimio ist eigentlich eine gute Seele, aber durch einen dummen Zufall landet er in einem Spind der Mädchenumkleide. Als er beinahe von den Mädels erwischt wird, nimmt ihn seine Mitschülerin Nozomi in Schutz. Allerdings nicht ganz uneigennützig. Die unscheinbare 16-Jährige wohnt nämlich gegenüber von Kimio und hat es faustdick hinter den Ohren. Schon bald erpresst sie Kimio mit der Geschichte von der Umkleide und verwickelt ihn in schlüpfrige Fenster-Spielchen
(c)Kaze

Meinung:
Der Manga hat mir richtig gut gefallen. Von der Mangaka hatte ich schon den ersten Band von "Heimliche Blicke" gelesen. Den fand ich von der Story her eher so lala. Allerdings war ich damals schon hin und weg von dem Zeichenstil.
Hier hat mir aber auch die Story sehr gut gefallen. Es ist zwar ähnlich wie "Heimliche Blicke" aber den großen Unterschied machen die Charaktere.Die sind hier nämlich so viel sympathischer. Das ganze 'Zeigespiel' war natürlich ziemlich überzogen aber trotzdem amüsant und unterhaltsam. Und man hatte das Gefühl, dass sich da wirklich eine Freundschaft zwischen den beiden Protagonisten entwickelt.
Der Zeichenstil ist einfach klasse. Vor allem die Mimik und Gestik der Figuren hat mich völlig in den Bann gezogen und ich musste sehr oft lachen. Und süß gezeichnet waren sie auch noch.
Ich werde definitiv bald Band 2 kaufen.


5 von 5 Sternen



Takeshi Ohmi „Kiss my Ass“ (#1)
Manga, 180 Seiten

Inhalt:
Die Geschichte eines High School-Schülers, der unter Hämorrhoiden leidet und versucht seinen Alltag zu meistern, ohne dass es seine Mitschüler merken.
Eines Tages findet es jedoch eine Mitschülerin heraus und dann beginnt das Chaos...
(c)CarslenManga

Meinung:
Also ich habe ja schon viel Müll in meinem Leben in Sachen Manga gelesen aber das ... Ich bin sprachlos. Vor allem da ich hierbei wohl zur Minderheit gehöre. Das kann dann nur bedeuten, dass der Humor einfach völlig an mir vorbei gegangen ist. Ich konnte einfach gar nicht an dem ganzen Hämorrhoiden und Darmthema lustig finden, die Charaktere fand ich nervig und ich war die ganze Zeit eher peinlich berührt. Das einzig gute an dem Manga war der Zeichenstil. Dafür gebe ich gern einen Stern. Ansonsten fehlen mir eher die Worte.

1 von 5 Sternen

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